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Ökumenisches Heiligenlexikon

Einführung Verzeichnis der Übersichten

3. Januar

1. † Der heiligste Namen Jesus, Ιησους, ישׁוע, vor dem allein jedes Knie sich beugt, das der Himmlischen, der Irdischen und der Unterirdischen, zur Ehren der göttlichen Herrlichkeit.
Mt 1,21; Lk 1,31; 2,21; Phil 2,9 - 11

2. † am Sonntag, dem 3. Januar 236, wurde in Rom auf dem Coemeterium des Calixtus an der Via Appia als erster Papst beigesetzt der heiligen Papst Anteros, Αντερος, der, nach dem Verzicht des Papstes und Märtyrers Pontianus (13. August 236/1) und seines Gegenspielers des heiligen Märtyrers Hippolyt (13. August 236/1), nur in den kurzen Wochen seit dem 21. November 235 das Bischofsamt von Rom bekleidet hat. Am 10. Januar 236 folgte ihm nach der heilige Papst und Märtyrer Fabian (20. Januar 250 / 1)
Siehe auch 29. Juni, 1/19

3. † um 304 wurden, bei Nikomedien in Bithynien, heute Izmit, ums Erdenleben gebracht, die heiligen Märtyrer Theopemptos und Theona, Θεωπεμπτος και Θεωνα, zur Zeit des Kaisers Diokletian.

4. † um 304 wurde, in Kaisareia in Kappadozien, heute Eskischer bei Kaisarje, hingerichtet, der heilige Offizier und Märtyrer Gordius, ein Centurio, den der heilige Basilius (1. Januar 379 / 2 und 2. Januar/1) lobt als einen wahren Nacheiferer des Centurio unter dem Kreuz (Mk 15,39; Mt 27,54; Lk 23,47), weil er, in der Verfolgung unter Kaiser Diokletian, Jesus als den Sohn Gottes bekannt hat.

5. † um das Jahr 304 (oder bereits um 168) wurde, in Padua, für Christus getötet, der heilige Diakon und Märtyrer Daniel.

6. † im Jahr 320, wurde, bei Cyzicus an den Dardanellen, der heilige Märtyrer Theogenes, Θεογενες, der unter Kaiser Licinius unter die Rekruten eingezogen worden war, aber wegen des christlichen Glaubens den Militärdienst ablehnte, Kerkerhaft und Folterungen ausgeliefert, schließlich ins Meer versenkt.

7. † nach 377 entschlief, in Vienne, der heilige Bischof Florentius, Saint Florent, der 374 am in Valence abgehaltenen Konzil teil genommen hat.

8. † am 3. Januar, um 500, wurde in Paris beigesetzt die heilige Jungfrau Genovefa, Sainte Geneviève, 78 J., geboren bei Nanterre, die, als Hirtenmädchen aufgewachsen, im Alter von fünfzehn Jahren, aus der Hand des Bischofs Germanus von Auxerre (31. Juli 448/6), den Jungfrauen-Schleier angenommen hat, die durch den Einfall der Hunnen erschreckten Einwohner der Stadt gefestigt und den Mitbürgern in einer Zeit des Hungers geholfen hat. Sie gilt als Stifterin der Kirche Saint-Dénis. Über ihrem Grab erbaute Chlodwig I. die Kirche zur Ehren der Apostelfürsten Sankt Peter und Paul, in ihr wurde der Heiligen gedacht und Wandgemälde über ihr Leben angebracht. Der barocke Neubau wurde 1791, in der Französischen Revolution, umgewandelt in das Pantheon, Πανθεων, von allen Göttern, als eine Bestattungsstätte für Große Franzosen. Am 21. November 1793 wurden ihre Reliquien öffentlich verbrannt und ihr Schrein eingeschmolzen; ihre Verehrung ist übergegangen auf die benachbarte Kirche Saint-Etienne-du-Mont. Das Pantheon ist heute Museum und in ihm sind die Wandgemälde über ihr Leben noch zu besichtigen.

9. † an einem 3. Januar um 800, entschlief in Lentini, auf Sizilien, der heilige Bischof Lucianus.

10. † am Dienstag, dem 3. Januar 1871, entschlief im Kloster Koonammavu in Kerala, der selige Priester Kuriakose, Cyriacus, Elias Chavara, 65 J., der, 24-jährig zum Priester geweiht, 1855 Gründer und erster Prior der Genossenschaft der Karmeliterbrüder von der Unbefleckten Empfängnis Mariens, Congregation of the Carmelites of Mary Immaculate, und 1866 Gründer des weiblichen Zweigs, der Congregation of the Sisters of the Mother of Carmel, war. Er hat sich große Verdienste erworben um die Einheit der Kirche, als um 1861 in Kerala einige Nestorianer zu Bischöfen geweiht werden sollten. Seit 1889 ruht sein Leichnam in Mannanam. Papst Johannes-Paul II. hat ihn am 8. Februar 1986 in Kottayam in Indien seliggesprochen.

Straßburg: die heilige Genovefa: 8
Fribourg, Genf, Lausanne: der heilige Abt Odilo von Cluny (1. Januar/10)
Trier und in Luxembourg: die heilige Irmina von Trier (24. Dezember/4)


aus dem MARTYROLOGIUM ROMANUM 2004 übersetzt und in vielen Teilen ergänzt
von † Klaus Martin Reichenbach, Priester der Erzdiözese Köln




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Autor: Klaus Martin Reichenbach - zuletzt aktualisiert am 20.12.2014
korrekt zitieren:
Klaus Martin Reichenbach: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.