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Ökumenisches Heiligenlexikon

Einführung Verzeichnis der Übersichten

24. Dezember


Fortsetzung nach dem Einschub


1. † am Tag vor dem Festtag der Geburt unseres Herrn Jesus Christus, gedenkt die Kirche seiner Vorfahren, deren Namen uns aus der Heiligen Schrift insofern überliefert sind, dass wir die große Linie zum ersten Menschen Adam אדם zurück, also rückwärts (Lk 3, 23 - 38), und vom Vater der Glaubenden Abraham אברהם an (Mt 1, 1 - 17), kennen können, auch die wichtige Rolle des Königs David: Mt 1, 17: Der Sohn Davids ist selber dreimal 14, also dreimal David, DaViD: דוד: Zahlenwert D=4, V=6, D+V+D = 4 + 6 + 4 = 14.
• Sohn David: Mt 9, 27; 12, 23; 15, 22; 20, 30.31; 21, 9.15; 22, 42; Mk 10, 47.48; 12, 35.37; Lk 1, 32; 18, 38.39; 20, 41.44; Joh 7, 42; Röm 1, 3; 2. Tim 2, 8; Offb 5, 5; 22, 16.
• Abrahams Nachkommenschaft: 2. Sam 7, 13 ff.; 23, 1 ff.; Ps 2, 6.8; Ps 72 (71), 8 ff.
• Vater der Glaubenden: 1. Mos 15, 6; Röm 4, 3.9.12.16; Gal 3, 6.79; Hebr 11, 8.17.
• Er wird ein Segen sein und In ihm werden Segen empfangen alle Völker der Erde: 1. Mos 12, 2.3; 17; 18, 18; 22, 18; 26, 4; 28, 14; 32, 23 - 31; 49, 28.
Alle Vorfahren des Messias haben der Verheißung geglaubt, weil sie diese erhalten haben, denn diese messianische Segensverheißung ist genealogisch vererbt worden; aber sie sind entschlafen, ohne die Erfüllung gesehen zu haben.
Namentlich gedenkt die Kirche im Martyrologium Romanum 2004 nur einiger der Vorfahren Jesu Christi:
• Adam am 24. Dezember/1
• Abraham am 24. Dezember/1 und am 9. Oktober/3
• David am 29. Dezember/2
• Josef am 19. März/1 und am 1. Mai/1
• Maria, am 8. Dezember/1, ihrer Unbefleckte Empfängnis und am 8. September/1, ihrer Geburt: dazu
• am 26. Juli/1, die Eltern der Allerseligsten Jungfrau und Gottesgebärerin Maria, die heiligen Joachim und Anna, deren Namen nicht aus der Bibel, wohl aber aus dem apokryphen Protevangelium Jacobi, bekannt sind.
• Johannes der Täufer, am 24.Juni/1, in seiner Empfängnis und seiner Geburt Jesu Vorbote (Lk 1, 17. 26.57), dessen Eltern Zacharias und Elisabeth, 23. September/3, (Lk 1, 5 - 7; 1, 40; 1, 57 - 59; 1, 56). Er taufte auch Jesus um Jordan (Mt 3, 13; Mk 1, 9). Er ging ihm voraus auch (29. August/1) in den unverschuldeten Tod (Mt 14, 10). Zur Kindheitsgeschichte Jesu gehören auch, Jesu Darstellung im Tempel, 2. Februar/1 (Lk 2, 22 ff) und die heiligen Simeon und Anna, 3. Februar/3, der Besuch der drei Könige, 6. Januar/1, und der Mord an den Unschuldigen Kinder, 29. Dezember/1, (Mt 2, 16). In das Hochfest der Epiphanie Επιφανεια, Erscheinung des Herrn, am 6. Januar/1, fließen drei lichtvolle Ereignisse, die Huldigung der Weisen (Mt 2, 1 - 12), Jesu Taufe im Jordan (Mk 1, 9) und das Zeichen bei der Hochzeit in Kana (Joh 2, 1 - 12). Schließlich gehören zu seiner Kindheit auch seine Brüder und Schwestern (Mk 6, 1 - 3), von denen die beiden Bischöfe von Jerusalem, Jacobus, 3. Mai/1, Gal 1, 19) und Simeon, 27. April 107/1 einen Gedenktag haben
• Die beiden in den Evangelien erhaltenen Ahnentafeln Jesu, des Christus, des Sohnes Gottes, sind ausführlicher, indem sie von Abraham bis Joseph (Mt 1, 2 - 17) und von Jesus und Joseph rückwärts bis Adam (Lk 3, 23 - 38) nacheinander eine bestimmte Anzahl von Vätern nennen. Matthäus 1 - 2 geht zurück auf Josef, den Nährvater Jesu (Träume der Weisung 1, 20; 2, 13; 2, 19; 2, 22), Lukas' Quelle ist, indirekt, oder vielleicht sogar direkt, Maria (Verkündigung: 1, 26 ff.; Besuch: 1, 39. 56; Loblied 1, 47 ff. [und 1, 68 - 80]; Gedächtnis: 2, 19; 2, 51).

Die Namen der Ahnen Jesu auf den beiden Ahnentafeln Mt 1 und Lk 3 sind im griechischen Evangelientext nach der LXX, der Septuagint, der um 300 vor Christus wohl in Alexandrien entstandenen griechischen Übersetzung der hebräischen Bibel, nach der Überlieferung von Siebzig frommen Übersetzern zugleich gleich lautend erstellt, wiedergegeben. Aber die neueren evangelischen und katholischen deutschen Übersetzungen haben einheitlich diese Namen nach dem Hebräischen verbessert, das war wenigstens die gute Absicht einer ökumenischen Kommission. So stehen also hier unten in den beiden Listen an erster Stelle die Namen nach dem griechischen Evangelientext und dahinter die in den in neueren deutschen Bibeln zu findenden Fassung. Sonst werden die Namen in der heute üblicherweise in deutschen Bibeln zu findenden Form gegeben. Abgesehen davon, ist nicht selten die von der lateinischen Vulgata-Übersetzung üblichen Schreibweise vielen vertrauter, weil sie, vor allem in den älteren katholischen Übersetzungen der Bibel, sich eingeprägt hatten; so sind diese also öfter auch mit genannt. Es möge ein Trost sein, dass auch heute noch der Hans oder Johann in Deutschland, in Holland und Polen Jan, in Frankreich Jean, in England John, in Madrid Juan, in Rom Giovanni, in allen lateinischen Quellen Joannes, in den semitischen Sprachen aber Jochanan gerufen wird.

Ahnentafel Jesu Christi
des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams (Mt 1, 1)
Anfang des Evangeliums Jesu Christi, des SOHNES GOTTES (Mk 1, 1)

Nach Lukas 3, 22 - 38 (rückwärts) Nach Matthäus 1, 2 - 17

GOTT
Adam
Seth, Set
Enos, Enosch
Kainam, Kenan
Maleleel, Mahalalel
Jared, Jered
Enoch, Henoch
Mathousala, Metuschelach
Lamech
Noe, Noach
Sem
Arphaxad, Arpachschad
Kainam, Kenan
Sala, Schelach
Eber
Phalek, Peleg
Ragau, Regu
Serouch, Serug
Nachor, Nahor
Thara, Terach

Abraam, Abraham

Abraam, Abraham
Isaak Isaak
Jakob Jakob, Israel
Jouda, Juda Jouda, Juda und seine Brüder
Phares, Perez Phares, Perez und Zera, Serach von der Thamar, Tamar
Esrom, Hezron Esrom, Hezron
Arni Aram
Admin  
Aminadab, Amminadab Aminadab, Amminadab
Naasson, Nachschon Naasson, Nachschon
Sala, Salmon Salmon
Boos, Boas Boes, Boas, von der Rachab
Jobed, Obed Jobed, Obed, von der Ruth, Rut
Iessai, Isai Jessai, Isai, Jesse
David David der König
   
Solomon Salomo von der Frau des Urija
Natham, Natun Roboam, Rehabeam
Mattatha, Mattata Abia, Abija
Menna Asaph/Asa
Melea Josaphat, Joschafat
Eliakim, Eljakim Joram
Jonam Ozias, Usija
Joseph Joathan, Jotam
Juda Achaz, Ahas
Symeon, Simeon Ezechias, Hiskija
Levi Manasse
Maththat, Mattat Amos/Amon
Jorim Josias, Joschija
Eliezer, Eliëser Jechonias, Jojachin, Jojakim, Eljakim und seine Brüder bei der Verschleppung nach Babylon
   
Nach der babylonischen Verschleppung:
   
Jesou, Joschua Jechonias, Jojachin
Er  
Elmadam  
Kosam  
Addi  
Melchi  
Neri  
Salathiel, Schealtiël Salathiel, Schealtiël
Zorobabel, Serubbabel Zorobabel, Serubbabel
Resa Abioud, Abihud
Joanan, Johanan Eliakim, Eljakim
Joda Azor
Josech Sadok, Zadok
Semein, Schimi Achim
Mattathia, Mattitja Elioud, Eliud
Maath, Mahat Eleazar, Eleasar
Naggai  
Esli, Hesli  
Naoum, Nahum  
Amos  
Mattathia, Mattitja  
Joseph  
Jannai  
Melchi  
Levi  
Maththat, Mattat Matthan, Mattan
Eli Jakob  
Josef Josef der Mann Marias, aus der geboren wurde Jesous, Jesus DIESER IST MEIN GELIEBTER SOHN Jesous, Jesus, der Christus genannt wird er war etwa Anfang 30 Jahre

Der Evangelist Lukas übernahm eine Ahnentafel, die eingerahmt ist in das Bekenntnis zu Jesus als dem Sohn Gottes: ausgehend von der Offenbarung der Stimme des Vaters und der Taubengestalt des Geistes nach Seiner Taufe im Jordan, geht er vom jetzt anfangs 30 Jahre alten, also zum Priesterdienst mündigen (4. Mos 4, 1 - 3 und 23.30.35.39.43.47, also an 7 Stellen nacheinander) Jesus aus und folgt seiner ως alsob-Sohnschaft Josefs zurück bis auf den ersten Menschen אדם der von GOTT gekommen ist (1. Mos 1, 26 - 28). Die 77 Namen können als 11 x 7 gelesen werden, wenn wir Jesus als 1. zählen, dann ist der 21. (3 x 7) Zorobabel, der nächstfolgende Salathiël; nach weiteren 3 x 7 ist der der 42. Nathan, Sohn von 43. David; darauf, nach nur 2 x 7, der 56. Abraham, Sohn des 57. Thare; schließlich nach 3 x 7 folgt an 77. Stelle GOTT, von Dem alle 77 ausgehen, bis schließlich Sein Sohn Jesus wieder der 1. ist.
• Der Evangelist Matthäus übernahm eine Ahnentafel, in der Abraham am Anfang und Josef am Ende genannt wird, aber sowohl im Text 1, 16 als vor allem im folgenden Abschnitt 1, 18 - 25, das Bekenntnis steht, dass Maria, die Mutter, Jesus vom Heiligen Geist, nicht von Josef, empfangen und geboren hat. Er sieht Jesus besonders als Sohn Davids, und wählt deswegen aus seiner Ahnenreihe dreimal 14 Namen, nach dem Zahlenwert 14 = דוד DVD, aus. So muss er aus den Ahnen Jesu eine Auswahl treffen, damit die dreimal 14 zustande kommen.
• Zwei Namen sind durch falsche Schreibweise verwechselt worden: Asaph hieß die berühmte Familie der Tempelsänger (Esr 2, 41 und Neh 7, 44 u. a.), der hier gemeinte König hieß Asa; und Amos hieß der Prophet aus Tekoa, der hier gemeinte König hieß Amon.
• Die Anzahl der davidischen Könige von Jerusalem, die auf Salomo folgten, musste auf 14 beschränkt werden.
• Die beiden historisch vorletzten regierenden Könige von Jerusalem werden mit nur eínem griechischen Namen Jechonias genannt, wohl weil diese in der hebräischen Form leicht zu verwechseln waren: der Vater hieß Jojakim, auch Eljakin, und starb 598, der Sohn, Jojachin, regierte nur drei Monate und wurde beim Sieg der Babylonier 597 von Nebukadnezar nach Babylon deportiert, wo er viele Jahre später starb. Sein Nachfolger in Jerusalem war sein Onkel, der Bruder seines Vaters, namens Zidkija, der 586 die Zerstörung Jerusalems miterlebte und dann nach Babylon deportiert wurde; auch dessen Name ist nicht mehr genannt, weil die Zahl 14 vollendet war. Wenn wir aber den Namen Jechonias zweimal zählen, sowohl vór, als auch nách der babylonischen Gefangenschaft (obwohl das nach unserem Gefühl eigentlich nicht so gemacht werden sollte - aber schon die Kindheitsgeschichte nach Matthäus zeigt dem aufmerksamen Leser, wie frei er mit der Auslegung biblischer Zitate umgeht: wenn ér das tút, dann dárf er das auch), können wir auf die dritte Zahl 14 kommen, falls auch wir bereit sind, Jesus selbst, Ziel und Zweck der ganzen Ahnentafel, mitzuzählen.
Es sind vier Frauen als ferne Ahnen Jesu, die nicht Israelitinnen und nicht unbescholten waren, in der Liste genannt; vielleicht um auf den Heiland der Völker (Lk 2, 30 - 32), der Frauen (Lukas) und der Sünder (Mt 9, 13) hinzuweisen, vielleicht auch, um die am Ende genannte Mutter Maria lichtvoll hervorzuheben.
• Thamar, תמר Dattelpalme, Schwiegertochter Juda's und Mutter seines Sohnes Perez (1. Mos 38)
• Rachab, רחב, aus Jericho, die Josuas Kundschafter rettete und dafür ihre Familie auch (Jos 2 und 6, 22 - 25), eine Frau voller Glauben (Hebr 11, 31) und guter Werke (Jak 2, 25), Mutter des Boaz (Mt 1, 5).
• Ruth, רות, Moabiterin, verließ als Witwe aus Liebe zur Schwiegermutter ihre Heimat und zog mit dieser nach Bethlehem (Ruth 1, 16 - 18), gewann dort den Boaz, mit ihr die Leviratsehe einzugehen und wurde Mutter des Obed, des Großvaters Davids (Ruth 4).
• Bath-Seba, die des Hethiters Urija Ehefrau gewesen war (2. Sam 11 - 12) wurde Ehefrau Davids und Mutter des Königs Salomo (1. Kön 1).
Bei allen Verschiedenheiten in den beiden uns überlieferten Ahnentafeln stimmen sie doch im Großen und Ganzen überein, von Abraham an bis auf David fast unterschiedslos, danach sind beide ganz verschieden, bis sie zuletzt wieder beide auf Josef, den Pflegevater Jesu zusammenkommen.


2. † an einem 24. Dezember vor 404, entschlief in Bordeaux, der heilige Bischof Delphinus, der eng befreundet war mit dem heiligen Ambrosius (4. April 397/3), mit dem er in reichem Briefwechsel stand, und mit Paulinus von Nola (22. Juni 431/1) dem er die Taufe gespendet hat und von dem fünf Briefe an ihn erhalten sind; der sich auch sehr bemüht hat, die Irrtümer des Priszillian abzuwehren.

3. † an einem 24. Dezember vor 593, entschlief in Rom, die heilige Jungfrau Tarsilla, die Tante vom heiligen Gregor dem Großen (12. März 604/6), die von ihm sehr gelobt wird, wegen ihres unaufhörlichen Betens, der Ernsthaftigkeit ihres Lebenswandels und ihres einzigartigen Fastens.

4. † an einem 24. Dezember um 798, entschlief in Trier, die heilige Äbtissin Irmina von Öhren, Tochter des heiligen Königs Dagobert II. (23. Dezember 679/-), eine gottgeweihte Frau, die Gründerin dieses Klosters Trier-Öhren-Sankt-Irminen, die für den heiligen Willibrord (7. November 739/1) ein kleines Klösterchen in Echternach gegründet, dem Heiligen geschenkt und es dann aus ihrem Vermögen erweitert hat.

5. † am Freitag, dem 24. Dezember 1473, entschlief in Krakau, der heilige Johannes Cantius de Kety, dessen Gedenktag gestern gefeiert worden ist.
Siehe auch 23. Dezember/1

6. † am Donnerstag, dem 24. Dezember 1778, entschlief in Bologna, der heilige Priester Bartolomeo Maria Dal Monte, der vielen in ganz Italien, aus dem christlichen Volk und aus dem Klerus, das Wort Gottes verkündet hat und für diese Zwecke der Volksmissionen die Pia Opera Missionum, Fromme Volksmissionswerke gegründet hat.

7. † am Sonntag, dem 24. Dezember 1865, entschlief in Comonte di Seriate, bei Bergamo, die heilige Costanza Onorata, Paola Elisabetta Cerioli, 49 J., geboren in Soncino, wurde sie 11-jährig zur Erziehung den Salesianerinnen in Alzano di Bergamo übergeben. 18-jährig wurde sie einem 58-jährigen Mann aus Comonte di Seria, Bergamo, zur Ehefrau übergeben; diesem schenkte sie vier Kinder, von denen drei sehr jung starben, der übrige Junge wurde nur 16 Jahre alt, bald starb auch der Mann. So blieb sie 39-jährig als kinderlose Witwe zurück und geriet in eine tiefe Lebenskrise. Beim Abschied hatte ihr Sohn ihr gesagt, sie möge nicht über seinen Tod weinen, denn Gott werde ihr viele andere Kinder schenken. So vertraute sie sich ganz Gott an und fand gut als Seelenführer, zuerst den Prälaten Alessandro Valsecchi, dann den Bischof von Bergamo Pietro Luigi Speranza. Sie lebte wieder auf, sorgte sich um Kranke und Arme in ihrer Nachbarschaft, richtete sich auf am Bild der Schmerzreichen Mutter Maria und am heiligen Josef, richtete Häuser und Schulen für ihre Hilfsbedürftigen ein und gründete 1854 das Istituto Suore della Sagrada Famiglia di Bergamo, Schwestern von der Heiligen Familie von Bergamo, dessen erste Generaloberin sie wurde. So sicherte sie die Zukunft vieler ihrer negletti e derelitti, vernachlässigten und verlassenen Kinder. Sie wurde am 16. Mai 2004 heiliggesprochen.

8. † am Samstag, dem 24. Dezember 1898, entschlief in Annaya, Innaya im Libanon, der heilige Priester Sarbelius Joseph Makhluf, dessen Gedenktag am 24. Juli/1 gefeiert wird, aus dem Orden der Libanesischen Maroniten, der sich nach 20 Jahren im Kloster Mar Maroun, für die weiteren 23 Lebensjahre in die Einsamkeit zurückgezogen hat, fleißig strebend nach tieferer Einsamkeit und höherer Vollkommenheit, wo er in kargster Lebensführung, in Fasten und beschwörenden Bittgebeten, Tag und Nacht Gott gedient hat, kreisend um den Mittelpunkt der heiligen Kommunion und der Anbetung des Allerheiligsten. Er war das Ziel vieler Pilger, vor allem nach seinem Tod.


aus dem MARTYROLOGIUM ROMANUM 2004 übersetzt und in vielen Teilen ergänzt
von † Klaus Martin Reichenbach, Priester der Erzdiözese Köln




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Autor: Klaus Martin Reichenbach - zuletzt aktualisiert am 22.11.2015
korrekt zitieren:
Klaus Martin Reichenbach: Artikel
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