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Ökumenisches Heiligenlexikon

Einführung Verzeichnis der Übersichten

24. Juni

1. † Hochfest der Geburt des heiligen Johannes (Lk 1, 13. 60) des Täufers (Mk 1 ,9), des Vorläufers des Herrn (Lk 1, 17, 76), der vom Erzengel Gabriel (29. September/1) seinem Vater Zacharias (23. September/2) im Tempel verheißen (Lk 1, 13), bereits im Schoß seiner vom Heiligen Geist erfüllten Mutter Elisabeth (23. September/2), aufgejauchzt hat (Lk 1, 41) vor Freude auf die Ankunft des Heils für die Menschen und dessen eigene Geburt den Christus, den Herrn, prophetisch verkündet hat; in ihm ist die Gnade so groß aufgeleuchtet, dass der Herr selber über ihn sagte, es gebe niemanden unter den von Frauen Geborenen, der größer sei als Johannes der Täufer (Mt 11, 7).

2. † an einem 24. Juni wurden in Rom, Ad septem Palumbas, Zu den sieben Ringeltauben, an der Via Salaria Antiqua, die heiligen Märtyrer Johannes und Festus beigesetzt.

3. † an einem 24. Juni, um 375, entschlief in Autun bei Lyon, der heilige Bischof Simplicius, der, aus edler und frommer Familie stammend, mit seiner Ehefrau höchst ehrenvoll und äußerst keusch lebend, für das Bischofsamt gewählt worden ist.

4. † an einem 24. Juni, um 500, wurden im Dorf Creteil im Gebiet von Paris zu Blutzeugen, die heiligen Märtyrer Agoardus und Aglibertus und viele weitere ihrer Gefährten.

5. † am Samstag, dem 24. Juni 775, entschlief in Mechelen im belgischen Brabant, der heilige Rumold, Rombout, der aus England stammend, als Pilger nach Rom gewandert ist und auf dem Rückweg von dort, sich als Eremit bei Mecheln niedergelassen hat, der von zwei Tunichtguten, die er ermahnt hate, ermordet wurde und daher als Märtyrer verehrt wird.

6. † am Montag, dem 24. Juni 776, entschlief in Lobbes in Austrasien, der heilige Abt-Bischof Theodulf.

7. † am Sonntag, dem 24. Juni 843, wurde in Nantes in der Bretagne, zum Blutzeugen, der heilige Bischof und Märtyrer Gohard, Guichard, der während der Feier der heiligen Messe in der Kathedrale, als er das Sursum corda sang, von den Pfeilen ehrfurchtsloser Normannen durchbohrt, zusammen mit vielen Gläubigen, das Lebensopfer vollendet hat.

8. † an einem 24. Juni, um 1065, entschlief in Vestervig in Dänemark, der heilige Priester Theodgarus, Thöger, der als Missionar in dieser Gegend die erste hölzerne Kirche errichtet hat.

9. † am Dienstag, dem 24. Juni 1817, wurde in Chengdu in Sichuan, einer Provinz in China, ermordet, der heilige Priester und Märtyrer Joseph, Ruose Yuan Zaide, 51 J., der, aus Hass gegen den christlichen Glauben, erdrosselt worden ist.
Siehe auch 9. Juli, 1/12, dort im Martyrologium Romanum unter den Laien aufgezählt.

10. † am Montag, dem 24. Juni 1963, entschlief in Guadalajara in Mexiko, die selige Jungfrau María Guadalupe García Zavala, 85 J., geboren in Zapopan in Mexiko. Ihr Vater war Kaufmann in Devotionalien vor der Wallfahrtskirche Basilica de Nuestra Señora de Zapopan, so dass die kleine Lupita schon als Kind mit des Wallfahrtsmadonna vertraut war. 23-jährig bot sich ihr die Gelegenheit zu einer sehr guten Ehe; aber der Bräutigam Christus warb erfolgreich um ihr Herz. Sie widmete sich im Hospital der Krankenpflege. Sie gründete 1901 eine Schwesterngemeinschaft für die Krankenpflege, die Congregación religiosa de las Siervas de Santa Margarita Maria y de los Pobres, Dienerinnen der heiligen Margarita Maria und der Armen. Mutter Lupita wurde zur Generaloberin gewählt. In Mexiko herrschte Kirchenverfolgung von 1911 bis 1936, vor allem in den Jahren 1926 - 1929. Die Schwestern konnten einerseits Priester, auch den Erzbischof von Guadalajara, in ihren Krankenhäusern verstecken, anderseits den Soldaten Verpflegung und den verwundeten Pflege schenken, so dass diese sie nicht belästigten. Am 13. Oktober 1961 konnte die Gemeinschaft das diamantene Ordensjubiläum von Madre Lupita feiern. Sie war schon alt und schwach geworden; noch fast zwei Jahre lebte sie auf Erden, danach ist sie sanft entschlafen. Sie wurde am 25. April 2004 seliggesprochen.


aus dem MARTYROLOGIUM ROMANUM 2004 übersetzt und in vielen Teilen ergänzt
von † Klaus Martin Reichenbach, Priester der Erzdiözese Köln




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Autor: Klaus Martin Reichenbach - zuletzt aktualisiert am 05.06.2015
korrekt zitieren:
Klaus Martin Reichenbach: Artikel
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