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Ökumenisches Heiligenlexikon

Einführung Verzeichnis der Übersichten

5. Februar

1. † am Mittwoch, dem 5. Februar 251, opferte in Catania auf Sizilien ihr Leben, die noch sehr junge heilige Jungfrau und Märtyrin Agatha, Αγαθη, die Gütige, als sie, während die Christenverfolgung wütete, ihren unbefleckten Leib in ihrem ganzheitlichen Glauben als Opfer darbrachte und so Zeugnis für Christus den Herrn ablegte. Sie war, wegen ihrer Liebe zu Christus und seiner Kirche eingekerkert, grausam gefoltert worden, dabei wurden ihr die Brüste abgeschnitten. Nach der Legende erschien ihr in der folgenden Nacht der heilige Petrus und heilte alle ihre Verletzungen. Am darauffolgenden Tag, einem 5. Februar, starb sie, nach Erduldung neuer quälender Folter, im Kerker. Ein Jahr danach wurde der Lavastrom des ausgebrochenen Ätna gestoppt durch den Schleier der Märtyrin, der von den Gläubigen in Prozession dem Feuerstrom entgegen getragen wurde. Sie ist Stadtpatronin von Catania. In Griechenland und in Rom wurde sie bald hoch verehrt, weil ihr Ruhm durch die zahlreichen griechischen Klöster auf Sizilien verbreitet wurde. In Süddeutschland ist ihre Verehrung mehr verbreitet als weiter nördlich. Im römischen Hochgebet wird sie namentlich genannt unter den sieben Märtyrinnen. Bisher sind ihre älteren griechischen und jüngeren lateinischen Legenden noch wenig untersucht.

2. † heute, am 5. Februar, gedenkt die Kirche der Ende 3. Jahrhundert in Pontus sehr zahlreichen zugrundegerichteten Blutzeugen, der Märtyrer von Pontus, in der Verfolgung durch Kaiser Maximinianus, die einen mit flüssigem Blei übergossen, andere mit spitzen Dornen an den Nägeln an Händen und Füßen gequält, gequält mit vielen ständig wiederholten Folterungen, ihre Siegespalmen vom Herrn, berühmt durch die Krönung ihres Leidens, Verdienste erworben haben.

3. † am Mittwoch, dem 5. Februar 525, entschlief in Vienne, der heilige Bischof Avitus, Saint Avit, 75 J., Bischof von Vienne, wurde 490 Nachfolger seines Vaters Hesychius auf dem Bischofsstuhl von Vienne (zu unterscheiden vom heiligen Bischof Hesychius von Vienne: 12. November nach 552/4), der, Senator und Neffe des Kaisers Avitus, um 475 zum Nachfolger des heiligen Mamertus (11. Mai 475/4) gewählt und geweiht worden war; auch ein Bruder des heiligen Apollinaris, des Bischofs von Valencienne (5. Oktober um 520/4). Auch Avitus heiratete und hatte Kinder; er wurde 40-jährig Witwer, verteilte seinen ganzen Besitz an die Armen und trat ins Kloster ein. Nach dem Tod seines Vaters wurde er zum Nachfolger gewählt und geweiht. Er wurde ein hervorragender Bischof, durch dessen Glaubenseifer, zur Zeit des arianisch gesinnten Königs Gundobald, Gondebod, Gallien gegen die aufdringliche Irrlehre des Arianismus verteidigt worden ist. Einige seiner theologischen Schriften, HomilieEine Homilie (von griech.„ὁμιλεῖν”, „vertraut miteinander reden”) ist eine Art von Predigt. Während eine Predigt die Großtaten Gottes preist (lat. „praedicare”, „preisen”) und Menschen für den Glauben begeistern will, hat die Homilie lehrhaften Charakter. n, religiöse Gedichte, sind erhalten, auch ein Brief an Chlodwig, in dem er diesem 496 zu seiner Taufe gratuliert; dieser König half ihm dann, sich gegen Gundobald durchzusetzen. 517 rief er 25 Bischöfe zur SynodeSynode (altgriech. für „Zusammenkunft”) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden „Konzil” und „Synode” synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. von Epaone zusammen.

4. † wohl an einem 5. Februar im 7. Jhdt, entschlief in Säben, in Räthien, heute Tirol, der heilige Bischof Ingenuinus, Genuinus, der erste Bischof von Säben, dessen Bischofsstuhl vom heiligen Bischof Albuinus (5. Februar 1005/7) nach Bozen-Brixen übertragen worden ist.

5. † an einem 5. Februar um 993, entschlief in Armento, in Lucanien, der heilige Abt Lucas von Armento, ein Einsiedler, zuerst auf Sizilien, seiner Heimatinsel, wo er als Einsiedler nach der ostkichlichen Tradition gelebt hat, bis er, wegen der Sarazenenüberfälle, die Einsamkeit an verschiedenen Orten suchte, in Reggio Calabria, schließlich in Armento, südlich von Potenza, wo er das Kloster der heiligen Elias und Anastasios gründete, in dem er auch entschlafen ist.

6. † am Dienstag, dem 5. Februar 995, entschlief im Kloster San Cesario in Rom, der heilige Mönch Saba, der Jüngere, Bruder des heiligen Mönches Macario (16. Dezember 1005/7) und Sohn des heiligen Mönches Cristoforo (17. Dezember, Ende 10. Jahrhundert/6), der aus Colledano auf Sizilien stammte, seinem Vater ins Mönchtum gefolgt ist und, wegen der Sarazeneneinfälle, nach Kalabrien und Lukanien gegangen ist, um dort Mönchsgemeinschaften nach der griechischen Tradition zu gründen, der vor allem in Lukanien das Werk seines Vaters, nach dessen Tod, weitergeführt hat. Bei seiner Rückkehr von der Pilgerfahrt ins Heilige Land in Rom, ist er dort entschlafen.

7. † am Montag, dem 5. Februar 1005, entschlief in Brixen, der heilige Bischof Albuinus, Albinos, Bischof von Brixen, der das Bistum Säben aus Räthien, dessen erster Bischof der heilige Ingenuinus (5. Februar im 7. Jahrhundert/4) gewesen war, nach Brixen verlegt hat.

8. † am Samstag, dem 5. Februar 1015, entschlief in Köln an der Basilika Sankt Maria im Kapitol, die heilige Adelheid, die erste Äbtissin des Klosters von Vilich, heute Bonn-Beuel-Vilich; ihr Vater hatte ihr die Mittel geschenkt, das Kloster zu gründen. Sie hat die Regel des heiligen Benedikt eingeführt, zuerst in Vilich und dann auch in der Abtei Sankt Maria im Kapitol in Köln.

9. † am Mittwoch, dem 5. Februar 1597, wurden in Nagasaki zu Märtyrern, der heilige Paul Miki und seine 25 Gefährten. Ihr Gedenktag wird von der Kirche morgen begangen, am 6. Februar/1

10. † am Mittwoch, dem 5. Februar 1794, wurde in Laval umgebracht, die selige Jungfrau und Märtyrin Françoise Mézière, die Lehrerin und Krankenpflegerin war und zu Zeit der Stürme der Französischen Revolution ihren Glauben mit ihrem Blut besiegelt hat.
Siehe auch 21. Januar, 10/unter dem heutigen Datum

11. † am Samstag, dem 5. Februar 1825, entschlief in Rom, die selige Familienmutter Elisabetta Canori Mora, die vieles an Leiden ertragen hat, durch die Untreue ihres Mannes, wirtschaftliche Schwierigkeiten und Belästigungen durch ihre Verwandtschaft, aber alles unbesiegt in Liebe und Geduld ertragen hat, indem sie ihr Leben dem Herrn aufgeopfert hat für die Bekehrung der Sünder, deren Heil und Frieden und Heiligung. Sie ließ sich aufnehmen in den Dritten Orden der Allerheiligsten Dreifaltigkeit.

12. † am Sonntag, dem 5. Februar 1928, wurde in Valtiervilla in Mexiko ermordet, der heilige Priester und Märtyrer Jesús Méndez-Montoya, der für Christi Reich in der mexikanischen Kirchenverfolgung sich geopfert hat. Siehe 21. Mai, 1/20

Köln: Adelheid: 6
Innsbruck, Feldkirch, Bozen-Brixen: Ingenuin und Albuin: 4 und 5
Klagenfurt: Albuin: 5


aus dem MARTYROLOGIUM ROMANUM 2004 übersetzt und in vielen Teilen ergänzt
von † Klaus Martin Reichenbach, Priester der Erzdiözese Köln




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Autor: Klaus Martin Reichenbach - zuletzt aktualisiert am 01.08.2016
korrekt zitieren:
Klaus Martin Reichenbach: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.