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Ökumenisches Heiligenlexikon

Hinweise zu Stadlers »Heiligen-Lexikon« Abkürzungen

Atticus von Konstantinopel


S. Atticus, Ep. (8. Jan. al. 10. 11. Oct.) Vom Griech. Attikos = Attisch, Athenisch, aus Athen etc. - Der hl. Attikus, Bischof von Konstantinopel, war aus Sebaste in Armenien gebürtig und wurde in der Irrlehre des Macedonius, der die Gottheit des hl. Geistes läugnete, erzogen, bekehrte sich aber in reiferen Jahren zur kathol. Kirche und wurde Priester der Kirche von Konstantinopel. Nichts desto weniger war er ein Hauptgegner des hl. Johannes Chrysostomus und zeugte wider ihn auf der SynodeSynode (altgriech. für „Zusammenkunft”) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden „Konzil” und „Synode” synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. zu Chalcedon im J. 402, so daß jener seines Amtes entsetzt und Arsacius an seine Stelle erwählt wurde. Auch auf dem bischöflichen Stuhl von Konstantinopel, auf den er im J. 406, nach dem Tode des Arsacius kam, verfolgte er den hl. Chrysostomus, bis ihn Papst Innocenz von seinem Amte suspendirte, von wo an er seine Meinung gegen diesen Heiligen änderte und seinen Namen in die Diptychen (Verzeichniß der Rechtgläubigen) aufnahm. Nun wurde er desto eifriger im Glauben, bekehrte die heidnische Gemahlin des Kaisers Theodosius (Eudoxia, die zuvor Athenais hieß) zum Christenthume und widerstand kräftig den Nestorianern und Sabbatianern. Auch sorgte er fleißig für die Armen und machte einen Juden durch die hl. Taufe gesund. Er starb am 10. October 425 (nach Migne irrig 437) und wurde zu Konstantinopel begraben. Sein Andenken wird am 8. Jan. gefeiert, als an dem Tage seiner Erhebung und ersten Verehrung.




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zuletzt aktualisiert am 00.00.2014
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