Domnus I. von Antiochia
Gedenktag katholisch: 5. April
Name bedeutet: der Häusliche (latein.)
Domnus, Sohn des Patriarchen Demetrianus von Antiochia, nahm 268 an der SynodeSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. in Antiochia teil, auf der Patriarch Paulus von Samosata - der heute im Atatürk-Stausee versunkenen Stadt - für abgesetzt erklärt wurde, da ihm vorgeworfen wurde, Anhänger des Monarchianismus zu sein. Kaiser Aurelian bestätigte die Absetzung und die Wahl von Domus zum neuen Patriarchen. Weil Paulus jedoch von der Gemeinde und der lokalen Herrscherin unterstützt wurde, konnte Domnus sein Amt faktisch erst 272 übernehmen und amtierte bis dahin in Konkurrenz zu Paulus. 273 legte er das Amt zurück.
Die Nachrichten über Domnus stammen von Eusebius von Cäsarea.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 03.02.2026
Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 1. Band: A-D. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler und Franz Joseph
Heim, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung, Augsburg, 1858
• https://ru.wikipedia.org/wiki/Домн_(архиепископ_Антиохийский) - abgerufen am 03.02.2026
• https://www.heiligen-3s.nl/heiligen/04/05/04-05-0200-domnus.php - abgerufen am 03.02.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
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https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.