Hugo von Lacerta
französischer Name: Hugues
auch: Hugo Lasert, Hugues de La Certa
okzitanisch: Igo Lasert - Hugo die Eidechse
Gedenktag katholisch: 27. April
Name bedeutet: der Denker (althochdt.)
Hugo, ein Sohn des Herren auf der Burg Chabrol
in Châlus, nahm um 1107 am 1. Kreuzzug teil und erreichte
Jerusalem. Nach seiner Rückkehr schloss er sich
1109 Stephan von Muret an in dessen Einsiedelei auf dem
Berg Muret nahe Ambazac bei Limoges und
wurde dessen Lieblingsschüler. 1110/ 1111 gründete er die Niederlassung in
La Plaigne - einem Ortsteil von Lanouaille bei
Périgueux -; diese war lange die Wichtigste der neu entstehenden Ordensgemeinschaft. 1124, nach dem Tod von Stephan, zog
sich Hugo in diese Einsiedlergemeinschaft zurück, wo er mehrere Wunder vollbracht habe. Er sammelte die Aussprüche und
Unterweisungen von Stephan in den Schrtiften Stephani dicta et facta
, Stephans Worte und Taten
, und
Liber sententiarum
, Buch der Weisungen
, nicht aber die Ordensregel. 1125 wurde das damalige
Kloster Grandmont bei Limoges eröffnet.
Hugo wurde im damaligen Kloster Grandmont bei Limoges bestattet. Dort wurde sein Grab Ende des 16. Jahrhunderts von Hugenotten geschändet und geplündert. Seine Lebensbeschreibung wurde zusammen mit der von Stephan von Muret 1647 veröffentlicht.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 02.11.2026
Quellen:
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Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861
• Acta Sanctorum: 27. April
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Ch%C3%A2lus#Personnalit%C3%A9s_li%C3%A9es_%C3%A0_la_commune
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Hugues_de_La_Certa
• https://archive.wikiwix.com/cache/index2.php?url=http%3A%2F%2Fgrandmont.pagesperso-orange.fr%2Fplaigne_la.html
• Auguste Molinier: Les Sources de l'histoire de France, II. Band. Alphonse Picard et fils, Paris 1902, S. 256f
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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