Konrad von Utrecht
friesischer Name: Koenraad
Gedenktag katholisch: 27. April
Name bedeutet: der tapfere Berater (althochdt.)
Konrad war Kanoniker und Kämmerer des Erzbischofs in Mainz. Im Mai 1076 wurde er auf dem Hohepunkt des Investiturstreites als treuer Anhänger von König Heinrich IV. Bischof von Utrecht. Er nahm 1080 teil an der von Heinrich IV. einberufenen SynodeSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. in Brixen, bei der die Absetzung von Papst Gregor VII. beschlosen wurde, und er war dabei, als nach der militärischen Einnahme Roms durch Heinrich IV. 1084 Gegenpapst Clemens III. im damaligen Lateranpalast - dem heutigen Sanktuarium Scala Santa - in Rom inthronisiert wurde. 1090 begleitete er Heinrich IV. auch auf dessen dritten Italienfeldzug. Konrad gründete zusammen mit Heinrich IV. das Stift an der damaligen Mariakerk in Utrecht. Nach einer Messe wurde Konrad von dem friesischen Baumeister Pleber wegen Auseinandersetzungen um den Bau der Mariakerk erstochen und gilt deshalb als Märtyrer.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 03.11.2026
Quellen:
• https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_von_Utrecht - abgerufen am 03.11.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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