Ökumenisches Heiligenlexikon

Konstantin I. von Schottland

auch: Konstantius
gälischer Name: Causantín mac Cináeda

1 Gedenktag katholisch: 2. April

Name bedeutet: der Beständige (latein.)

König von Schottland, Märtyrer
* um 836
2. April 877 in Crail (?) in der Grafschaft Fife in Schottland


Konstantin, ein Sohn des ersten Königs von Schottland, Kenneth I. MacAlpin, folgte 862 auf Donald I. MacAlpin, seinem Onkel, als dritter der Könige von Schottland. Er war während fast seiner gesamten Herrschaftszeit damit beschäftigt, die Wikinger abzuwehren - diese besiegte er 864 und 875 - oder das schottische Königreich nach Süden auszudehnen; 872 ließ er deshalb seinen Schwager Rhun hinrichten und konnte dadurch das Königreich Strathclyde unterwerfen. Seine Siege erreichte er des öfteren auch durch das Mittel der Bestechung. Als aus Dublin gekommene Wikinger, die unter dem Namen Schwarze Fremde bekannt wurden, im Fifeshire sich einen Stützpunkt errichtet hatten, von dem aus sie ihre Angriffe unternahmen, wurde Konstantin bei einer Abwehrschlacht an der Schwarzen Höhle - heute in einem Golfplatz gelegen - in Crail getötet.

Konstantin wurde auf der Klosterinsel Iona in Schottland bestattet, wo an seinem Grab Wunder geschahen. Er wurde als Märtyrer verehrt, weil er sein christliches Land gegen die heidnischen Wikinger verteidigt hatte.





USB-Stick Heiligenlexikon als USB-Stick oder als DVD

Euro    Unterstützung für das Ökumenische Heiligenlexikon


Seite zum Ausdruck optimiert Unser Reise-Blog:
 
Reisen zu den Orten, an denen die
Heiligen lebten und verehrt werden.


Empfehlung an Freunde senden

Artikel kommentieren / Fehler melden

Fragen? - unsere FAQs antworten!

Im Heiligenlexikon suchen

Impressum - Datenschutzerklärung

Schauen Sie sich zufällige Biografien an:
Honoratus
Angelus von Spoleto Gefährten
Wilhelm von Äbelholt


Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 23.01.2026

Quellen:
• https://en.wikipedia.org/wiki/Causant%C3%ADn_mac_Cin%C3%A1eda - abgerufen am 23.01.2026
• https://www.katolsk.no/biografier/historisk/k1skottl - abgerufen am 23.01.2026

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.