Ökumenisches Heiligenlexikon

Xanthippe und Polyxena

italienischer Name:

2 Gedenktag katholisch: 23. September

2 Gedenktag orthodox: 23. September

2 Gedenktag armenisch: 23. September

Name bedeutet: X: das gelbe Pferd (griech.)
P: die ganz Fremde (griech.)

Glaubensbotinnen
* in Spanien
109 (?) in der Gegend um Toledo in Spanien


Xanthippe und ihr Mann Probus hörten der Überlieferung zufolge eine Predigt von Paulus, als der nach seinem Aufenthalt in Rom in Spanien wirkte, wie er es angekündigt hatte (Römerbrief 15, 28). Auf dessen Stirn konnte sie demnach die Worte Apostel Christi lesen, sie bekehrte sich, wurde von Paulus getauft und wirkte dann als Glaubensbotin in der Gegend um Toledo.

Xanthippes Schwester Polyxena bekehrte sich demnach aber nicht. Sie wurde dann von einem Mann, der sie heiraten wollte, aber abgewiesen wurde, nach Griechenland entführt. Dort konnte sie sich befreien und schloss sich in Patras den Christen an. Der Apostel Andreas taufte sie und sie begleitete ihn bis zu seinem Martyrium, das sie unter seinem Kreuz miterlebte. Dann lernte sie die bekehrte Jüdin Rebekka kennen und beide gingen nach Spanien und unterstützten Xanthippe.

Xantippe und Polyxena wurden nach der KalenderreformNach Abschluss und im Auftrag des => 2. Vatikanischen Konzils wurde im Jahr 1969 eine Liturgiereform in der römisch-katholischen Kirche durchgeführt; in diesem Rahmen wurden auch Änderungen im Römischen Generalkalender vorgenommen; der erneuerte wurde mit dem 1. Januar 1970 in Kraft gesetzt. aus dem Martyrologium Romanum gestrichen.

Die Akten von Xanthippe und Polyxena gibt es online in englischer Sprache.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 04.08.2023

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 5. Band: Q-Z. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1882
• https://www.oca.org/saints/lives/2014/09/23/102705-saints-xanthpp-and-polyxn-of-spain
• - abgerufen am 03.08.2023

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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