Ragnebert
auch: Ragnobert, Rambert
Gedenktag katholisch: 13. Juni
Auffindung der Gebeine: 3. Oktober
Name bedeutet: der glänzende Ratgeber (althochdt.)
Ragnebert, Sohn eines fränkischen Herzogs, war Berater von König Theuderich III. Auf Veranlassung von dessen Hausmeier Ebroin wurde er nach Burgund verbannt und nahe der - heute in Ruinen liegenden - Burg in Ambérieu ermordet.
Ragnebert wurde in dem einst von Domitian von Bebron gegründeten und dann nach Ragnebert benannten Kloster in Saint-Rambert-en-Bugey bei Belley bestattet. Der Legende nach ereigneten sich an Ramberts Grab zahlreiche Wunder, es zog viele Wallfahrer an, was schließlich zur Gründung der Stadt Saint-Rambert-en-Bugey führte.
Das Kloster in Saint-Rambert-en-Bugey wurde
1788 säkularisiert, die Gebäude wurden verkauft und samt der Kirche abgerissen. Ein Erdrutsch führte 1838 zur
Wiederentdeckung der Krypta, die auch als zerstört galt. Seit 1949 leben auf dem Gelände des Klosters Nonnen der
Kongregation Unserer Lieben Frau von den Missionen
.
Attribute:
mit Krone; Ritter mit Pferd und Lanze
Heiligenlexikon
als USB-Stick oder als DVD
Unterstützung für das Ökumenische Heiligenlexikon
Artikel des Ökumenischen Heiligenlexikons bei Google gezielt anzeigen
Seite zum Ausdruck optimiert
Unser Reise-Blog:
Reisen zu den Orten, an denen die
Heiligen lebten und verehrt werden.
Empfehlung an Freunde senden
Artikel kommentieren / Fehler melden
Fragen? - unsere FAQs antworten!
Impressum - Datenschutzerklärung
Schauen Sie sich zufällige Biografien an:
Vedulf
Jakobus von Tifernum
Georg von Sülli
Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 18.09.2026
Quellen:
•
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl.,
Bd. 8. Herder, Freiburg im Breisgau 1999
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Abbaye_de_Saint-Rambert-en-Bugey - abgerufen am 18.09.2026
• https://abbayesaintrambert.fr/presentation-abbaye - abgerufen am 18.09.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über
https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.