Gedenktag katholisch: 22. Juni
Diözesankalender Salzburg
Gedenktag orthodox: 31. März
Name bedeutet: Gott hält (latein. - hebr.)
Achatius gilt als Anführer der Zehntausend Märtyrer, die zur Zeit von Kaiser Hadrian auf dem Ararat in die Dornen gestürzt wurden. Die im 12. Jahrhundert entstandene Legende erzählt, dass das 9000 Mann starke Heer unter Leitung von Achatius eine Schlacht zu verlieren im Begriff war, bis ihnen Engel vom Himmel erschienen und den Sieg versprachen, wenn sie sich zum Christentum bekehrten. Das geschah so, doch römische Legionäre erhielten nun den Befehl, die vom staatlich verordneten Glauben Abgefallenen mit Dornenästen zu schlagen und sie anschließend zu kreuzigen. Tausend der Legionäre ließen sich aber ebenfalls noch taufen und erlitten dann das selbe Martyrium, so dass schließlich zehntausend um ihres Glaubens willen Ermordete zurückblieben.
Eine im 13. Jahrhundert weit verbreitete Dominikanerlegende aus Armenien ernannte Achatius zum Erzbischof von Seleukia - dem heutigen Silifke - und erzählt, dass er durch König Sapor II. von Persien um 343 mit vielen Bischöfen und Geistlichen gemartert und hingerichtet wurde.
Bei der Kalenderreform 1969 wurde Achatius als legendäre Figur aus dem Martyrologium Romanum gestrichen.
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