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Reliquienschreins der Alruna in Niederaltaich" />
unbekannter Künstler: Gemälde zum Verschließen des gläsernen Reliquienschreins
der Alruna in Niederaltaich
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Alruna war verheiratet mit einem Grafen, wohl mit dem Markgrafen Mazelin von Cham, der Ehe entspross ein Sohn. Nach dem frühen Tod ihres Mannes wandelte sie dessen Schloss in ein Spital um, das für alle Armen offen war, und lebte als Reklusin beim Benediktinerkloster Niederaltaich. Sie war eine beim Volk beliebte Ratgeberin in vielen Fragen.
Alruna wurde in der Gruft der Benediktiner in Niederaltaich unter dem Altar des heiligen Oswald begraben. Schon bald mehrten sich die Wunder, die dort geschahen. Vermutlich anfangs des 17. Jahrhunderts wurden ihre Gebeine auf den Altar der Heiligen Heinrich und Kunigunde übertragen. Eine Feuersbrunst zerstörte viel von dem Schmuck der Seligen. Die erhaltenen Reliquien der Verstorbenen ruhen heute in der Klosterkirche St. Mauritius in einem Glasschrein.
Reliquienschrein, 17. Jahrhundert, in der Klosterkirche Niederaltaich
Patronin
der Schwangeren und Fieberkranken.
Biographisch- Bibliographisches Kirchenlexikon
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