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Rest des Baptisteriums aus der Mite des 4. Jahrhunderts in Aquileia,
wo Chromatius wohl getauft wurde ![]()
Chromatius wuchs in Aquileia auf, wurde dort Diakon und dann Priester und nahm an der bedeutenden SynodeSynode (altgriech. für „Zusammenkunft”) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden „Konzil” und „Synode” synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. des Jahres 381 in Aquileia teil, die der Abwehr des Arianismus galt. Um 388, nach Valerianus' Tod, wurde er Bischof seiner Heimatstadt. Er war hochgebildet, verfasste exegetische Werke, stand in regem Austausch mit Ambrosius von Mailand, Hieronymus, Tyrannus Rufinus und anderen, kämpfte gegen die Lehren des Origines und setzte sich ein für den verfolgten Johannes Chrysostomos. Als Aquileia von den Westgoten bedrängt wurde, musste Chromatius ins Exil gehen nach Grado, wo er starb.
Sarkophag aus dem 2. Jahrhundert, in dem Bischof Marcianus von Grado
im 4. Jahrhundert bestattet wurde, heute im Lapidarium der Euphemia-Basilika in
Grado ![]()
Die Schriften des heiligen Chromatius wurden früher oft anderen Autoren zugeschrieben; erst in jüngster Zeit wurden seine Schriften rekonstruiert: mehr als 40 Predigten - davon einige nur fragmentarisch erhalten - und über 60 kommentierende Abhandlungen zum Matthäusevangelium gelten nun als seine Werke.
Hieronymus, dem Chromatius bei der Revision des Textes und der lateinischen Übersetzung der Bibel half, rühmte Chromatius und seine ganze Familie, verglich seine Mutter mit der Prophetin Hanna und seine beiden Schwestern mit den klugen Jungfrauen der Gleichnisse (Matthäusevangelium 25, 7 - 13), Chromatius selbst und seinen Bruder Eusebius mit dem jungen Samuel.
Martyrologium Romanum Flori-Legium
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon noch nicht online
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