Ökumenisches Heiligenlexikon

Chunialdus
auch: Kuniald

Gedenktag katholisch: 28. September
     nicht gebotener Gedenktag im Bistum Salzburg
Name bedeutet: der in der Sippe Waltende (althochdt. - latein)
Priester, Glaubensbote bei den Awaren
* in Frankreich (?)
† 1. Hälfte des 8. Jahrhunderts (?) in Österreich (?)
Kartenskizze

Kartenskizze


Kartenskizze

Chunialdus kam zusammen mit Gislarius als Schüler und Helfer des Rupert von Salzburg um 717 nach Bayern. Sie waren vermutlich Priester fränkischer Herkunft und wirkten der Überlieferung nach als Glaubensboten bei den Awaren in der Gegend um Wien. Sie gelten als die Errichter der ältesten Kirche in Wien, der Rupertikirche. Über ihr weiteres Wirken und ihren Tod sind keine Berichte vorhanden.

Chunialdus' und Gislarius' Gebeine übertrug Virgilius 774 in den neuen Dom von Salzburg.





Quellen:
• Hiltgard L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Reclam, Ditzingen 1984
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon, Bd. XXVII, Nordhausen 2007


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