|
|
Devota-Statue vor der ihr geweihten Kirche in Monaco
![]()
Devota führte der Überlieferung nach ein frommes Leben und hielt sich in der Diokletianischen Verfolgung heimlich im Haus des Ratsherrn Eutychius auf, wurde aber verraten und nach grausamen Martern auf der Streckbank durch Steinigung getötet.
Ihre Leidensgeschichte entstand frühestens im 10. Jahrhundert. Demnach sollte Devota verbrannt werde, um ihre Verehrung zu verhindern; ihr Leichnam konnte aber von Christen gerettet werden, die ihn nach Afrika bringen wollten für eine ordentliche Bestattung. Gratianus, der Schiffer, Benedikt als Priester und sein Diakon Apollinaris gerieten aber in einen Sturm; da flog eine Taube aus dem Mund der Toten und geleitete das Boot nach Monaco, wo Fischer sie fanden und eine Kapelle für sie errichteten. 1070 sollten die Reliquien gestohlen werden, was ein Sturm verhinderte.
Dort werden Devotas Reliquien noch heute besonders verehrt. Am Vorabend ihres Gedenktag wird dort vom Fürsten von Monaco alljährlich ein Boot verbrannt aus Dankbarkeit für den verhinderten Diebstahl, Tauben erinnern an Devotas Leiden. Am Gedenktag sollen schon ersten Blumen aufblühen.
Briefmarke aus Monaco,
1987 
Im 17. Jahrhundert kamen einige Reliquien nach Korsika zurück. Der beim Vatikan beantragten Proklamation von Devota zur Patronin von Korsika wurde nicht stattgegeben, im Volksglauben aber setzte sie sich durch, besonders auch als Symbol im Kampf um die Unabhängigkeit der Insel. 1820 erklärte der erste Bischof der Insel sie doch zur Patronin.
Wahrscheinlich ist Devota identisch mit Julia
von Korsika, der virgo Deo devota
, der Gott gehorsamen Jungfrau
,
deren Eigenschaft zum Eigennnamen wurde.
Kanonisation:
Devotas Verehrung wurde 1984 vom Bischof von Ajaccio
offiziell bestätigt.
Patronin
von Korsika
und Monaco
|
Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren
Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen
Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint.
|
||||||||||||||||||||