|
|
unbekannter venezianischer Künstler: Mosaik, um 1280, in der Euphrasius-Basilika
in Porec
in Kroatien 
Die Sklavin Felicitas und ihre Herrin Perpetua waren verhaftet worden, weil sie sich als Katechumenen auf die Taufe vorbereiteten. Noch auf dem Weg zum Gefängnis empfingen sie die Taufe. Sie wurden gefoltert, dann zusammen mit weiteren Christen bei einer Vorführung, die Kaiser Septimus Severus zum Geburtstag seines Sohnes abhalten ließ, im Zirkus wilden Tieren vorgeworfen und, weil sie überlebt hatten, anschließend erdolcht. Zwei Tage vor ihrer Hinrichtung brachte Felicitas ein Kind zur Welt, sie war im achten Monat schwanger; das Kind wurde von einer christlichen Familie aufgenommen und aufgezogen.
Über dem Grab von Perpetua und Felicitas wurde bald schon eine Kirche erbaut.
Bauernregel:
Perpetua und Felicitas, die bringen
uns das erste Gras.
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon
Die
Märtyrerakten
der Perpetua und Felicitas auf Deutsch gibt es in der Bibliothek der
Kirchenväter der Université Fribourg.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
|
Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren
Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen
Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint.
|
||||||||||||||||||||