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Buchmalerei: Martyrium von Firminus, aus: Vincentius Bellovacensis, Speculum
historiale, 15. Jahrhundert, Paris

Nach den Legenden wurde Firminus von einem Priester Honestus unterrichtet, dann nach Toulouse zu Bischof Honoratus geschickt. Dieser weihte ihn zum Priester und Missionsbischof. Firminus wirkte dann in Agen, Clermont - dem heutigen Clermont-Ferrand -, Angers und Beauvais. Hier wurde er bei einer Christenverfolgung eingekerkert und gegeißelt, konnte aber entkommen. In Amiens wurde er Bischof, aber schon bald nach zahlreichen Foltern enthauptet.
Jedes Jahr vom 6. bis 14. Juli herrscht Ausnahmezustand in Pamplona: Kampfstiere werden quer durch die engen Gassen der Stadt in die Arena getrieben, wo sie am Abend rituell getötet werden. Die Feiern zu Ehren von Firminus werden bereits seit dem Jahr 1324 zelebriert und 1591 wegen des Wetters vom Oktober in den Juli verlegt. Aber erst Mitte des 19. Jahrhunderts begannen wagemutige junge Männer, die Stiere durch die Straßen zu jagen.
Prozession in Pamplona
mit der Firminus-Statue, jährlich am 7. Juli abgehalten 
Patron
der Picardie,
von Amiens
und Pamplona;
der Kinder; der Küfer, Weinhändler und Bäcker; gegen Fieber, Krämpfe,
Rheumatismus, Wassersucht und Zittern; gegen Trockenheit
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
Wettlauf mit den Stieren beim Festival in Pamplona

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