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Ökumenisches Heiligenlexikon

Frowin von Engelberg

Gedenktag katholisch: 27. März

Name bedeutet: der kluge Freund (althochdt.)

Abt in Engelberg
* im Schwarzwald in Baden-Württemberg (?)
† 27. März 1178 in Engelberg in der Schweiz

Kartenskizze

Frowin war Benediktinermönch in St. Blasien und wurde 1146 als Abt nach Engelberg berufen; nach dem Tod des ersten Abtes Adelhelm war das Kloster in eine Krise geraten, aus der Frowin es wieder herausführte. Er gründete eine Schreiber- und eine Malerschule sowie eine Bibliothek, die bald berühmt wurden; aus dieser Zeit sind 40 Codices erhalten. Auch er selbst verfasste theologische Lehrbücher; erhalten sind De Oratione Dominica, Über das Gebet des Herrn und De laude liberi arbitrii libri septem, Sieben Bücher zum Lobe des freien Willens. Er sicherte auch die rechtliche und wirtschaftliche Existenz. Spätestens unter Frowin wurde die Abtei ein Doppelkloster.

Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon

Catholic Encyclopedia

Schriften von Frowin und seine Lebensgeschichte gibt es online zu lesen in den Documenta Catholica Omnia.

Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon





Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• P. Ezechiel Britschgi: Name verpflichtet. Christiana, Stein am Rhein, 1985
• http://www.kloster-engelberg.ch/geschichte.htm
• Charlotte Bretscher-Gisinger, Thomas Meier (Hg.): Lexikon des Mittelalters. CD-ROM-Ausgabe. J.B. Metzler, Stuttgart / Weimar 2000
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 4. Herder, Freiburg im Breisgau 1995