Ökumenisches Heiligenlexikon

Gudula
auch: Gudila, Gudrun

Gedenktag katholisch: 8. Januar
     in Brüssel: Übertragung der Gebeine: 6. Juli
Name bedeutet: die kämpferische Geheimnisvolle (althochdt.)
Büßerin
* in Merchtem (?) bei Brüssel in Belgien
† 712 in Moorsel in Belgien
Kartenskizze

Gudula, eine adlige Jungfrau, wurde von Gertrud von Nivelles in deren Kloster in Nivelles als ihr Patenkind erzogen, baute sich dann eine Zelle und führte ein frommes, von Nächstenliebe geprägtes Leben. Die Legende berichtet: Als sie eines Nachts zu einer weit entfernten Kirche aufbrach, um dort zu beten, versuchte der Teufel wiederholt, die Laterne der ihr vorangehenden Magd auszulöschen, doch entzündete sich diese stets wieder von selbst durch das andauernde Gebet der Heiligen.

1047 kamen Gudulas Gebeine nach Brüssel in die damalige Michaelskirche, die seitdem nach ihr Ste. Gudule heißt.

Attribute: Buch, Licht, Teufel und Engel
Patronin von Brüssel

Catholic Encyclopedia

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Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Hiltgard L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Reclam, Ditzingen 1984


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