Ökumenisches Heiligenlexikon

Hadeloga von Kitzingen
auch: Adelheid

Gedenktag katholisch: 2. Februar

Name bedeutet: die im Kampf Schlaue (althochdt.)

Klostergründerin, Äbtissin
* um 710
† um 750 in Kitzingen bei Würzburg in Bayern

Kartenskizze

Hadeloga war der Überlieferung nach eine Tochter von Karl Martell, gelobte schon früh Jüngfräulichkeit und wurde deshalb von ihrem Vater verstoßen. 732 * gründete sie demnach in Kitzingen ein Doppelkloster nach der Regel der Benediktiner und wurde dort die erste Äbtissin. Nach Jahren söhnte sie sich mit ihrem Vater aus, der das Kloster reich beschenkte.

Hadelogas Lebensbeschreibung stammt aus einer legendarischen Vita des 12. Jahrhunderts. Die Gründung der Stadt Kitzingen in der Zeit von Bonifatius ist bezeugt, in einer Urkunde von 1012 wird diese Gründung mit einer Hadelog als Stifterin in Verbindung gebracht. Thekla von Kitzingen wird wohl Hadelogas Nachfolgerin als Äbtissin gewesen sein.

Hadelogas Reliquien lagen in Kitzingen, sie wurden 1525 beim Bauernaufstand vernichtet.

Patronin gegen Fieber

*In der Lebensbeschreibung von Sturmius von Fulda wird von der Existenz des Klosters Kitzingen im Jahr 748 und Hadeloga als erster Äbtissin berichtet. Da das Kloster wohl einige Jahre vorher errichtet worden war, nennt die Stadt Kitzingen heute das Jahr 745 als ihr Gründungsjahr.

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Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• http://www.bautz.de/bbkl/h/hadelog.shtml
• de.wikipedia.org/wiki/Kitzingen