|
|
Harald IV. Gormsson, genannt Blaatand - deutsch: Blauzahn
, wurde 958 König
von Dänemark, sein Herrschaftsgebiet reichte zeitweise bis nach Norwegen und
Schweden. Schon zu Lebzeiten seines christenfeindlichen Vaters Gorms, ab 936,
soll er die Dänenmission von Erzbischof Unni
gefördert haben. 960 ließ er sich taufen und förderte nun offizielle die
Christianisierung der Dänen. In den letzten Jahren seiner Herrschft herrschte
Krieg zwischen ihm und seinem Sohn Svend Gabelbart, der ihn schließlich vom
Thron stieß. Harald ging ins Exil nach Jumne, dem sagenhaften Jomsburg, wo er
verwundet starb.
Haralds Leichnam wurde in die von ihm erbaute Kirche nach Roskilde übertragen.
Runenstein in Jelling, aufgestellt von Harald IV., mit einem Bild von Jesus
Christus 
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon
|
Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren
Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen
Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint.
|
||||||||||||||||||||