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Johannes wurde Mönch und wohl Einsiedler in den Bergen südlich von Sofia. Als immer mehr Schüler sich ihm anschlossen, gründete er das Kloster Rila, das er leitete und das schnell aufblühte. Johannes legte Wert darauf, dass zum Mönchsleben auch körperliche Arbeit gehört.
Johannes habe Zar Peter, dem Mitregenten von Bulgarien und Förderer des Mönchtums, den Besuch im Kloster verweigert, weil die Mönche keinen Kontakt zu weltlichen Herrschern haben sollten.
980 wurden Johannes' Gebeine nach Sofia und 1470 von Weliko Tarnowo nach nach Rila überführt.
Das von Johannes gegründete Kloster Rila;
durch ein Feuer total zerstört, wurde es wieder aufgebaut und ist das
bedeutendste Denkmal der bulgarischen Architektur des 19. Jahrhunderts, 1983 zum
UNESCO-Weltkulturerbe erklärt
Heiko J. Brandenberg aus Düsseldorf
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