Ökumenisches Heiligenlexikon

Johannes Juvenal Ancina

italienischer Name: Giovanni Giovenale

Gedenktag katholisch: 30. August
nicht gebotener Gedenktag bei den Oratorianern

Name bedeutet: Jo: Gott ist gnädig (hebr.)
Ju: der Junge (latein.)

Bischof von Saluzzo
* 19. Oktober 1545 in Fossano in Italien
31. August 1604 in Saluzzo in Italien


Johannes Juvenal, Sohn einer Adelsfamilie, studierte Medizin, Philosophie und Rhetorik an der 1560 bis 1566 in Mondovi beheimatten Universität und an der Universität in Turin , wo er auch kurze Zeit als Dozent tätig war. 1574 zog er nach Rom und schloss sich der von Philipp Neri gegründeten Confraternità di SS. Trinità, der Bruderschaft der Heiligsten Dreieinigkeit in desen Oratorium an der Kirche San Girolamo della Carità an.

Giuseppe Rollini: Altarbild, 1890, im Dom in Fossano
Giuseppe Rollini: Altarbild, 1890, im Dom in Fossano

Später ging Johannes Juvenal nach Neapel, wo er zur Gründung der Gemeinschaft an der Kirche dei Girolamini beitrug und Cäsar Baronius bei der Abfassung von dessen monumentalem Werk Annales ecclesiastici a Christo nato ad annum 1198, Kirchliches Geschichtsbuch von Christi Geburt bis zum Jahr 1198 half. Johannes Juvenals besonderes Interesse galt der Musik: er sammelte Kompositionen anderer Autoren und komponierte selbst fünf Stücke zur Verehrung von Maria. Volkslieder, deren Texte er als verfluchte, profane, obszöne, laszive und schmutzige Lieder, für die Hunderttausende von sündigen Seelen in den tiefen höllischen Abgrund geführt werden betrachtete, versah er zudem mit erbaulichen neuen Worten.

Altar im Dom in Saluzzo
Altar im Dom in Saluzzo

1602 wurde Johannes Juvenal Ancina zum Bischof von Saluzzo ernannt. Er starb vermutlich an einer Vergiftung.

Kanonisation: Giovanni Juvenal Ancina wurde 1890 seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 06.10.2022

Quellen:
• https://it.wikipedia.org/wiki/Giovanni_Giovenale_Ancina - abgerufen am 28.09.2022

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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