Gedenktag katholisch: 31. Dezember
in Sens: Übertragung der Gebeine: 28. Juli |
Name bedeutet: die Taube (latein.) |
Märtyrerin
* in Sens
in Frankreich (oder in Saragossa
in Spanien?)
† um 272 in Sens
in Frankreich |
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Columba war nach den Legenden eine christliche Jungfrau in Sens
- vielleicht auch eine Fürstentochter aus Saragossa.
Sie weigerte sich der Legende nach, den Sohn von Kaiser Aurelian zu heiraten,
deshalb wurde sie zur ersten Märtyrerin unter diesem Kaiser. Eine Bärin schützte
sie der im Kerker gegen einen Mann, der sie vergewaltigen wollte, ein Wunder
verhinderte ihren Feuertod. Nachdem man sie gefesselt und mit eisernen Haken
blutig gerissen hatte, schlug man ihr das Haupt ab.
Schon im 6. Jahrhundert war der Kult der Columba verbreitet. Über ihrem Grab
wurde im frühen 7. Jahrhundert von König Chlotar III. eine Basilika erbaut,
das Grabmal darin schuf Bischof Eligius
von Noyon. Das daneben bestehende Kloster Ste-Colombe erhielt 660 vom
Bischof die Unabhängigkeit. Columbas Reliquien
und das Kloster wurden 1792 zerstört.
Attribute:
Bärin
Patronin
gegen Augenleiden und Regen
Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger.
Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 2. Herder, Freiburg im Breisgau 1994