Ökumenisches Heiligenlexikon

Magnerich von Trier
auch: Magnericus

Gedenktag katholisch: 25. Juli
Gedenktag im Bistum Trier: 23. Juli

Name bedeutet: der an Kraft Reiche (althochdt.)

Bischof von Trier
† an einem 25. Juli nach 587 in Trier in Rheinland-Pfalz (?)

Kartenskizze

Magnerich war Nachfolger von Niketius als Bischof von Trier. Als großer Verehrer von Martin von Tours sorgte für den Wiederaufbau des Klosters St. Martin in Trier und gründete mehrere Martinskirche, so die in Karden.

Wohl 581 trat Magnerich für seinen Amtsbruder Theodor von Marseille ein, als dieser als Gefangener über Trier zum Hof König von Childebert II. gebracht wurde: er setzte sich über die angeordnete Isolation des Gefangenen hinweg, küsste ihn, versorgte ihn mit Kleidern und betete am Grab von Bischof Maximin für ihn. Venantius Fortunatus pries Magnerich als Zier der Bischöfe.

Magnerich wurde in St. Martin in Trier bestattet.

Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon

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Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• http://www.bistum-trier.de/cgi/editorsoffice?_SID=00062891012454&_bereich=artikel&_aktion=detail&idartikel=100114