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Ökumenisches Heiligenlexikon

Manuel Lozano Garrido

Gedenktag katholisch: 3. November

Name bedeutet: M: Gott ist mit uns (hebr.)
L: der Lorbeergeschmückte oder: Mann aus Laurentum (latein.)

Dulder
* 9. August 1920 in Linares in Spanien
† 3. November 1971 daselbst

Manuel wurde schon in jungen Jahren Mitglied bei der Katholischen Aktion. Beim Ausbruch des spanischen Bürgerkriegs 1936 verließ sein Vater die Familie, er half seiner Mutter, die noch seine acht Geschwister zu versorgen hatte. Täglich bemühte er sich, die EucharistieDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi. Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23. den Gläubigen zu verteilen, bis er festgenommen wurde. Als katholischer Journalist arbeitete er dann bei verschiedenen spanischen Zeitungen, immer wieder pilgerte er zum Marienheiligtum in Saragossa. 1942 schloss er sich der spanischen Armee an, dennoch nahm er jeden Morgen an der Messe teil. Noch im selben Jahr erkrankte Lolo, wie er genannt wurde, sehr schwer an Spondylitis ankylosans, besser bekannt als Morbus Bechterew: Der ganze Körper wurde entstellt, vollständige Lähmung trat ein. Dennoch diktierte er seiner Schwester Lucy und seinen Freunden neun Bücher. 1956 gründete er die Zeitschrift Sinai für Kranke und wurde mit dem spanischen Journalistenpreis Bravo ausgezeichnet.

Manuel Lozano Garrido

Manuel Lozano Garrido

Seine Leidenschaft für die EucharistieDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi. Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23. sowie seine einfache, zärtliche Liebe für die Jungfrau Maria ermöglichten ihm ein fröhliches Leben trotz seiner Krankheit, die er mit Geduld annahm. Der Bischof hatte erlaubt, dass ein Altar in Lolos Haus errichtet wurde, so dass er weiterhin täglich kommunizieren konnte. In den Jahren seiner Krankheit wurde immer wieder Lourdes das Ziel seiner Wallfahrten. Als mystischer und kontemplativer Laie inspirierte er Patienten und Ärzte, Journalisten und Schriftsteller, Jugendliche und Katecheten. Die letzten zehn Jahre seines Lebens war er zudem vollkommen blind. Lolos Lebenseinstellung war während der langen Jahre seiner Krankheit ein Lied an das Leben, eine sich erneuernde und ansteckende Freude gewesen.

Lozano verfasste ein Gebet für die Journalisten und den Dekalog des Journalisten. Sein Werk Sinai sammelte Gruppen von Klöstern und Kranken, die ihre Schmerzen und ihr Gebet Jesus Christus für die Arbeit der Journalisten anempfehlen, damit diese Aussaat des Evangeliums sei.

Lozanos sterbliche Überreste werden in der Pfarrkirche Santa Maria in Linares aufbewahrt.

Kanonisation: Manuel Lozano Garrido wurde am 12 Juni 2010 in Linares als erster Journalist seliggesprochen.



Quellen:
• http://www.zenit.org/article-21748?l=german
• http://en.wikipedia.org/wiki/Manuel_Lozano_Garrido