Gedenktag katholisch: 8. April
Name bedeutet: M: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)
R: die Rose (latein.)
J: aus dem Geschlecht der Julier (latein.)
Maria Rosa Julia half dem Pfarrer ihres Heimatortes
schon in ihrer Jugend beim Erzählen biblischer Geschichten für Kinder und beim Katechismus-Unterricht. Als sie 23 Jahre alt
war, erschrak sie ob eines Anschlags auf ihren Vater so, dass sie gelähmt wurde und nur noch im Bett liegen konnte. Während
der Französischen Revolution beschuldigte man sie, verfolgten Priestern Unterschlupf zu gewähren, deshalb sollte sie auf
dem Dorfplatz verbrannt werden, konnte aber mit Hilfe von Freunden fliehen. 1803 gründete sie zusammen mit Gefährtinnen in
Amiens die Kongregation der Schwestern Unserer
Lieben Frau
mit der Zielsetzung der Erziehung und Unterweisung junger Frauen. Bald darauf genas
sie auf wunderbare Weise nach 30 Jahren der Lähmung.
Die Kongregation wuchs schnell, wurde aber 1809 mit ihrer Gründerin aus Frankreich vertrieben und fand in Namur in Belgien eine neue Heimat. Kurz vor dem Tod der Gründerin wurde die Gemeinschaft in Frankreich wieder zugelassen.
Kanonisation:
Papst Paul VI. sprach Julia 1969 heilig.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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