Gedenktag katholisch: 7. September
gebotener Gedenktag in der Slowakei: 2. Juli
nicht gebotener Gedenktag im Bistum Graz-Seckau
Name bedeutet:M: dem (römischen) Kriegsgott Mars geweiht (latein.)
S: die Krone (griech.)
Marko Križevčanin studierte am Jesuitenkolleg in Wien, dann am Grazer Jesuitenkolleg, wo er als Doktor der Philosophie abschloss. Ab 1611 studierte er an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom, wo er 1615 zum Priester geweiht wurde. 1619 zog er zusammen mit Melchior Grodecz und Stephan Pongracz, mit denen er am Grazer Jesuitenkolleg studiert hatte, ins damals siebenbürgische, protestantische Kaschau - das heutige Košice. Marko wurde als Administrator des nahegelegenen Benediktinerklosters Krásna eingesetzt. Alle drei wurden schon bald verhaftet, gefoltert und nach ihrer Weigerung, dem katholischen Glauben abzuschwören, getötet.
Eine Gräfin ließ die Leichname nach Tyrnau - das heutige Trnava - überführen und in der dortigen Jesuitenkirche, der späteren Ursulinenkirche, feierlich bestatten.
Skulptur im Bibelgarten des Friedens
in der Grundschule in Kalnik
in Kroatien
Kanonisation:
Die drei Märtyrer des Grazer Jesuitenkollegs wurden 1904 durch Papst Pius
X. selig- und 1995 in Košice
durch Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen.
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