|
|
Raimundus erhielt den Beinamen Nonnatus
, der Ungeborene
, weil er aus
seiner toten Mutter herausgeschnitten worden sein soll. 1224 trat er in
Raimundus Nonnatus in den
Mercedarierorden ein, der sich für die
Befreiung und den Loskauf von christlichen Gefangenen in Afrika einsetzte, und
wurde zum Begleiter des Ordensgründers Petrus
Nolaskus. In Algerien begab Raimundus sich einmal selbst zur Auslöse
monatelang ins Gefangnis und erlitt Folter und Qualen. Unsicheren Quellen
zufolge wurde er 1239 von Papst Gregor IX. als Anerkennung seines Mutes und
seiner wundertätigen Kraft zum Kardinal ernannt; während der Reise zur
Amtsübernahme starb er auf dem Weg nach Rom.
Die Existenz von Raimundus ist wegen fehlender zeitgenössischer Quellen unstritten, seine Lebensgeschichte ist in lokalen Traditionen überliefert. Sein Grab ist seit 1675 im nun nach ihm benannten Santuario S. Ramón in Portell zu besichtigen.
Kanonisation:
Raimundus wurde 1657 ins Martyrologium Romanum aufgenommen. Seine Verehrung
wurde 1677 approbiert.
Patron
der Schwangeren, Ammen und Kinder; der unschuldig Angeklagten; für eine
glückliche Entbindung; gegen Wochenbettfieber
Bauernregel:
Raimund treibt die Wetter aus.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
|
Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren
Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen
Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint.
|
||||||||||||||||||||