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Richildis lebte als Reklusin beim Benediktinerkloster in Hohenwart. Sie wurde schon zu Lebzeiten verehrt.
Am Ort von Richildis' Zelle wurde 1225 eine Kapelle gebaut; an ihrem Begräbnisort sollen sich zahlreiche Wunder ereignet haben. 1485 wurden die Gebeine unter dem Altar beigesetzt. Die Wallfahrt zu dieser Kapelle erfreut sich noch heute großer Beliebtheit: dabei kriechen an Steinleiden Erkrankte durch eine Öffnung in der Gruft, um Heilung zu erlangen. Erde von Richildis' Grab galt als Schutz gegen Blitz und Unwetter.
Kanonisation:
Die Verehrung Richildis' wurde 1488 von Papst Innozenz VIII. anerkannt.
Patronin
des Paartals; gegen Steinleiden, Gewitter und Unwetter
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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