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Tertullinus sorgte nach der Legende bereits als Heide für die Bestattung von hingerichteten Priestern in Rom. Bischof Stephanus I. habe ihn bekehrt, selbst zum Priester geweiht und nach seinem Märtyrertod am 2. Meilenstein der Via Latina bestattet.
Im frühen Mittelalter wird Tertullinus' Grab in einem Coemeterium an der Via Latina angegeben; der Ort ist bis heute unbekannt. 772 sollen seine Reliquien nach Schlehdorf am Kochelsee übertragen worden sein. Auch im Verzeichnis der von Papst Paschalis I. in die Kirche S. Prassede übertragenen Märtyrergebeine wird Tertullinus aufgeführt.
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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