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Mosaik an der Apsis der Basilika S.
Prassede in Rom, erstellt zu seinen Lebzeiten, was der rechteckige Heiligenschein
um seinen Kopf anzeigt 
Paschalis I. war der Sohn der Bischöfin * Theodora, der er wohl die Zeno von Verona gewidmete Kapelle in der Kirche Santa Prassede in Rom erbauen ließ und wo er mit einer Inschrift an einem Mosaik und an einer Reliquie ein Denkmal setzen ließ. Paschalis war Abt des Klosters St. Stephan nahe der Peterskirche. Er wurde im Januar 817 zum Papst gewählt und erhielt von Kaiser Ludwig dem Frommen die bereits von seinem Vorgänger Stephan IV. ausgehandelte Garantie der Unabhängigkeit des Kirchenstaates und der freien Papstwahl. Er war nachdrücklicher Förderer der Missionierung Nordeuropas, ernannte Erzbischof Ebo von Reims zum Legaten für die nordelbischen Gebiete und salbte 823 Lothar I. zum Kaiser des Frankenreiches. Den Kaiser Leo V. im Byzantinischen Reich verfolgten Ikonenverehrern bot er Unterstützung.
Der beim Volk in Rom wegen seiner parteiischen und schroffen Regierung unbeliebte Papst wurde nach seinem Tode in der von ihm wieder errichteten Kirche Santa Prassede bestattet, da das Volk eine Grablegung in der Peterskirche verhinderte. Von Papst Eugen II. wurde er dann in eine Kapelle der vatikanischen Basilika überführt.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
Kreuz-Reliquiar von Paschalis I., 9. Jahrhundert, in der Biblioteca Apostolica im Vatikan

* Theodora war selbst Bischöfin, ihr Mann Bonosus
war nach urkundlichen Belegen kein Bischof. Die Bezeichnung episcopa
ist eindeutig, Versuche, dies als Ehrentitel zu interpretieren, haben
keine Grundlage.
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Amt- mit und ohne Würden. In: Deutsches Pfarrerblatt 12/201