der Große
der Gesprächsbereite
Gedenktag katholisch: 3. September
gebotener Gedenktag
Fest in Malta: Mittwoch nach Ostern
Regionalkalender England
Bestattung: 12. März
Gedenktag evangelisch: 12. März (EKD, ELCA)
3. September (LCMS)
Gedenktag anglikanisch: 3. September
Gedenktag orthodox: 12. März
Gedenktag armenisch: 13. März
Name bedeutet: der Wachsame (griech. - latein.)
Michael Pacher: Altar der vier lateinischen Kirchenväter - Detail mit Augustinus
(links) und Gregor, um 1483, Alte Pinakothek in München

Gregor wurde in Rom als Sohn eines sehr reichen Senators, wohl aus der Patrizierfamilie der Anicii, geboren; er war der Urenkel von Papst Felix III. und verwandt mit von Papst Agapitus I.. Er studierte Grammatik, Rhetorik und Verwaltungswesen und stand bereits im Alter von gut 30 Jahren als Präfekt an der Spitze von Roms Zivilverwaltung; seine dabei erlangten Kenntnisse in der Verteilung von Lebensmitteln, der öffentlichen Ordnung und im Bauwesen befruchteten später sein Amt. Aber dann legte er seine Ämter nieder und zog sich 575 nach dem Tode seines Vaters in den Palast seiner Familie zurück, aus dem er ein Andreas gewidmetes Benediktinerkloster machte an der Stelle, wo heute die Kirche S. Gregorio al Celio steht. Aus dem Familienbesitz gründete er noch sechs weitere Klöster in Süditalien.
Gregor wurde 578 / 579 zum Diakon geweiht und wurde einer der sieben Diakone von Rom. 579 wurde er im Auftrag von Papst Pelagius II. als Gesandter zum Kaiser nach Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul - gesandt, wo er auch militärische Hilfe gegen den Einfall der bis vor Rom vorgedrungenen Langobarden erwirken sollte, was ihm aber misslang. 585 kehrte er in sein Andreaskloster zurück, wirkte dort möglicherweise als Abt. Zahlreiche Wohltaten, Bittgänge und wunderbare Wirkungen wurden seinen Gebeten und Bemühungen zugeschrieben.
Als 590 eine Überschwemmungskatastrophe Tod und Elend über
Rom brachte und die anschließende Pestseuche
nicht nur die Bevölkerung hinraffte, sondern auch Papst Pelagius II., fiel die Wahl auf Gregor; er wurde damit der erste
Mönch auf dem Stuhl Petri. Seiner eigenen Schilderung zufolge
- entsprechend den damals üblichen demütigen rhetorischen Gepflogenheiten - wollte er sich dem entziehen und ließ sich
verkleidet und in einem Fass verborgen auf einem Ochsenkarren aus der Stadt bringen, um in einer Höhle als Eremit zu leben.
Eine Lichtsäule, an der Engel auf- und niederstiegen, führte aber zu seiner Entdeckung;
am 3. September übernahm er das Amt. Obwohl als kränklich bekannt, entfaltete Gregor beeindruckende Aktivitäten in Politik,
Kirche und in der Fürsorge für sozial Schwache. Beim neuerlichem Ausbruch einer Seuche ließ er ein angeblich von
Lukas gemaltes Bild der Maria einer
Prozession vorantragen, hörte Engel das Regina coeli
singen, fügte eine Strophe hinzu und sah einen Engel auf dem
Hadriansgrabmal das blutige Schwert in die Scheide stecken - Zeichen der beendeten Seuche; von da an soll man das Bauwerk
Engelsburg
genannt haben.
Das römische Weltreich war am Ende, nur ein kleiner Rest um
Rom herum war römisch und gehörte zu
Byzanz; der Kaiser dort aber verweigerte Gregor
die erbetene Hilfe gegen Eindringlinge. So musste Gregor mit den Langobarden verhandeln und konnte 594 deren Invasion nur
dadurch verhindern, dass er ihnen die Zahlung eines hohen jährlichen Tributs zusagte. Die Langobarden hatten dennoch den
fast völligen Zusammenbruch der Verwaltung bewirkt, Gregor musste sich um die Versorgung der Armen und den Schutz der
Bevölkerung kümmern; aufgrund der großen Ländereien im Besitz der Kirche konnte er Nahrung und Geld bereitstellen. Auf
einer SynodeSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten.
In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet.
wurde 595 die päpstliche Verwaltung neu organisiert, sie durfte nun nur noch aus KlerikerEin Kleriker ist in der orthodoxen, katholischen, anglikanischen und altkatholischen Kirche ein geweihter Amtsträger, der eine der drei Stufen des Weihesakraments - Diakon, Priester oder Bischof - empfangen hat.
Im Unterschied zu den Klerikern bezeichnet man die anderen Gläubigen als Laien. Angehörige von Ordensgemeinschaften gelten, wenn sie nicht zu Priestern geweiht sind, als Laien und in der Orthodoxie als eigener geistlicher Stand. In den protestantischen Kirchen gibt es keine Unterscheidung von Klerus und Laien.
und Mönchen bestehen. Mit großer Sorgfalt wählte er die Bischöfe aus entsprechend den Anforderungen, die er in seiner
Regula Pastoralis
festgelegt hatte; insbesondere waren alle simonistischen
Tendenzen untersagt.
Mit besonderer Aufmerksamkeit verwaltete Gregor selbst die reichen Besitztümer in Süditalien, Sizilien, Sardinien, Gallien, Dalmatien und in Nordafrika. Die einzelnen Provinzen wurden von Subdiakonen geleitet, ihnen gab Gregor Listen, die die Höhe der Bestechungsgelder für die Beamten des von Byzanz kontrollierten und mit Rom um die Führerschaft im Westen konkurrierenden Erzbistums Ravenna festlegten. So übernahm das Papsttum unter Gregor die politische Macht in Italien, er schloss die Ländereien zu einem einheitlichen Ganzen zusammen, das zum Grundstein des Kirchenstaates wurde. Der Erlös wurde oft für caritative Zwecke verwendet, auch für Juden, so in Cagliari.
Gregor war ein energischer Kirchenführer und verstand sich zugleich nach Markusevangelium 10, 44 als servus servorum
Dei
, Diener der Diener Gottes
- den Titel übernahmen nach ihm alle Päpste. Der machtbewusste Mann sah sich
erfüllt von der Aufgabe, die strenge katholische Gläubigkeit zu verteidigen und zu verhüten, dass christianisierte Länder
wieder dem Heidentum oder ketzerischen Lehren verfielen. Es gelang ihm,
Roms Anspruch auf die kirchliche Vorrangstellung
gegenüber dem Patriarchen von Konstantinopel
sowie den anderen Bischöfen der Kirche durchzusetzen. Dabei half ihm seine Mystifizierung des Amtes als Nachfolger von
Petrus, wonach dieser durch ihn rede und handle.
Mit der austrasischenen Königin Brunhilde konnte er Reformen in der Verwaltung
der Kirche vereinbaren. Zugleich war dies die Voraussetzung für die von Gregor initiierte die Re-Christianisierung
Englands, als er 597 Augustinus von Canterbury, den Abt seines
Familienklosters, mit weiteren 39 Mönchen nach England sandte; Motiv sei gewesen, dass Gregor schöne
englischen
Jünglinge auf dem Markt gesehen hatte. Augustinus wurde angewiesen, bei der Mission an vorchristliches Brauchtum anzuknüfen
und bestehende heidnische Heiligtümer nicht zu zerstören. Ein wesentliches Anliegen war Gregor die Einheit des aktiven und
des kontemplativen Lebens und die Wahrung des Gleichgewichts von Gebet und Arbeit gemäß der Regel der
Benediktiner.
Buchmalerei: Gregor, 12. Jahrhundert, aus einem Manuskript der Abtei in
St-Amand-les-Eaux, in der Bibliothèque Nationale
in Paris 
Die Zurückführung der dem Arianismus anhängenden Langobarden in den Schoß der
katholischen Kirche erreichte Gregor, indem er Königin Theodelinde
unterstützte. Auch in Spanien gelang ihm unter wesentlicher Mithilfe von
Leander von Sevilla die Eindämmung des Arianismus und die
Rekatholisierung des Landes, nachdem er Westgotenkönig Rekkared wieder zum Katholizismus zurückführen konte. Lediglich in
Nordafrika wurden seine Eingriffsversuche abgewiesen; Gregor erhob deshalb den Vorwurf, dort sei der
Donatismus wieder aufgelebt. Gregor förderte das Klosterwesen, ein besonderes
Interesse schenkte er der Liturgiereform, er führte die gregorianischen Choräle
ein. Die Liste der Todsünden
- Hochmut, Völlerei, Neid, Zorn, Trägheit, Geiz, Wollust - geht auf ihn zurück.
Die Legenda Aurea berichtet zahllose Züge der äußersten Demut und
Kasteiung Gregors bis zum Herzbruch
. Erzählt wird die Verwandlung einer Oblate in ein Stück Fleisch - oder den
wahrhaftig sichbaren Leib Christi - und dessen Rückverwandlung, als die
ungläubige Frau, die die Oblaten gebacken hatte, ihren Zweifel an der Wandlung der Elemente in der
EucharistieDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi.
Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23.
mit Lachen äußerte; mit dem sichtbaren Wunder gelang es Gregor, die Frau zu bekehren.
Ugolino di Prete Ilario: Papst Gregor feiert die Messe, bei der Christus
aus der Oblate erscheint, um 1360, in der Kapelle des Corporale im
Dom in Orvieto 
Schwere Krankheit habe Gregor auf sich genommen, um Kaiser Trajan aus dem Fegefeuer zu lösen. Dessen Stimme hatte Gregor demnach vernommen, als er über das Trajansforum zur Peterskirche ging und über diesen gerechten Heiden weinen musste: Trajan hatte von einem Kriegszug Abstand genommen, um einer hilflosen armen Witwe für ihren unschuldig getöteten Sohn zum Recht zu verhelfen; eine erweiterte Legende lässt den Sohn des Kaisers bei einem Ausritt den Sohn der Witwe töten, das Gesetz verlangte für die Untat Blendung, der Kaiser opferte ein eigenes Auge, damit dem Sohn doch eines bliebe.
Raffael: Disputa del Sacramento, Stanza della Segnatura, 1508 – 1511, im
Vatikan. Im Mittelpunkt steht die
EucharistieDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi.
Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23..
Ganz oben Gottvater, darunter Christus mit
Maria (links) und Johannes dem
Täufer. Außerdem im Himmel (von links): Petrus,
Adam, Johannes,
David, Laurentius,
Jeremia (?) sowie Judas der Makkabäer (?),
Stephanus, == Mose, Jakobus
der Jüngere, Abraham und Paulus. Auf
Erden die Disputation von Theologen: Papst Gregor I. mit TiaraTiara ist die früher bei feierlichen Anlässen getragene Krone des Papstes. Ihr Ursprung liegt in der am byzantinischen Hof getragenen phrygische Mütze, die aus Persien übernommen worden war. Die ersten solchen Hauben wurden im 7. / 8. Jahrhundert vom Papst getragen; im 10. Jahrhundert kam der erste Kronreifen hinzu, Ende des 13. Jahrhunderts der zweite, wohl während des Exils in Avignon der dritte. Die drei aufeinandergetürmten Kronen symbolisieren das Weiheamt, die Rechtssprechungsgewalt und das Lehramt des Papstes oder auch die göttliche Dreieinigkeit. Der bislang letzte Träger der Tiara, Papst Paul VI. verschenkte seine Papstkrone 1964 während des 2. Vatikanischen Konzils zugunsten Armer in der Dritten Welt.,
rechts neben ihm Hieronymus; auf der rechten Seite
Ambrosius mit Bischofshut,
Augustinus mit Bischofshut,
Thomas von Aquin im schwarzen Ordensgewand, Papst Innozenz III. mit
Tiara, Bonaventura im Kardinalspurpur und Papst Sixtus IV. mit
Tiara. 
Die in 14 Büchern zusammengefassten Briefe des letzten der vier Kirchenväter
beschreiben Gregors Denken und den Zeitgeist eindrücklich. Seine Werke mit allegorischer Schriftauslegung und
moralischer Deutung hatten großen Einfluss auf das Mittelalter. Moralia in Job
ist seine um 595 vollendete
Sittenlehre, eine Auslegung zum alttestamentlichen Buch Ijob (Hiob) in 35
Büchern. Erhalten ist auch eine Sammlung mit 40 Predigten und 22 fortlaufenden Erklärungen zum Prophetenbuch
Ezechiel. Der Liber regulae pastoralis
, das Buch der Regeln für
die Hirten
beschreibt die Aufgaben eines Seelsorgers, Liber Pastoralis Curae
, Buch der seelsorgerischen
Fürsorge
, versteht sich als Lehrbuch für die Predigt. Die vier um 594 entstandenen Bücher der Dialogi de vita et
miraculis patrum Italicorum
sind eine Sammlung von Legenden über Heilige aus Gregors Zeit, zugleich eine der wenigen
Quellen, die Angaben über das Leben des Benedikt von Nursia enthält
und die folgenden Jahrhunderte prägte, indem sie maßgeblich zur Enstehung der Ordensregel der
Benediktiner beitrugen. Im vierten Buch sind die liturgischen Grundlagen für die
Entstehung der gregorianischen Messe
enthalten. Erhalten sind auch 847 seiner Briefe.
Petits Heures des Johannes von Berry:
Gregor schreibt, inspiriert vom Heiligen Geist, 14. Jahrhundert, in der Biblothèque Nationale de France in
Paris 
Legenden berichten Ereignisse nach Gregors Tod: Neider beschuldigten den Toten, den Kirchenschatz veruntreut zu haben und schickten sich aus Rache an, seine Bücher zu verbrennen. Da griff sein Freund, der Diakon Petrus, ein und offenbarte, dass er wisse und gesehen habe, wie der Heilige Geist in Gestalt einer Taube Gregor beim Schreiben inspiriert habe. Da er aber bei Todesfolge versprochen habe, dieses nicht zu äußern, möge sein Schwur auf das Evangelium den Wert der Bücher mit seinem unmittelbaren Tod bezeugen. Sterbe er nicht, so mögen die Bücher verbrannt werden - er schwörte feierlich und gab ohne Schmerzen seinen Geist auf.
Gregors Amtszeit lag am Ende der Spätantike und des
römischen Reiches und am Beginn des frühen
Mittelalters. Er war der letzte Römer
und der erste sich vom Einfluss des Kaiserhof in
Byzanz befreiende Kirchenfürst, neuer Bezugspunkt
war nun das Frankenreich. Im Alter prägte ihn eine eher trübe Einschätzung seiner Zeit als mundus senescens
,
greisenhafte Welt
.
Sein Grab fand Gregor in der Peterskirche. In der von ihm auf seinem Familiensitz erbauten Kirche S. Gregorio al Celio sind seine Zelle und sein Bischofsstuhl erhalten.
Durch seine Gelehrsamkeit wurde Gregor zum Patron des Schulwesens und für Lehrer, Studenten und Schüler. Diese feierten früher am 12. März einen Schülerfesttag, der auch in evangelischen Gebieten begangen wurde. Die Schule unterstand bei diesem Fest einem Knabenrektor, der wie sein erwachsenes Gegenstück mit Schulschlüssel und Rute ausgestattet wurde. Seine Mitschüler verkleideten sich ihrem angestrebten Beruf entsprechend als Pfarrer, Lehrer, Arzt oder Jurist. Die Lehrer waren ihres Amtes enthoben und als Schüler verkleidet, der entmachtete Rektor musste die Schülerschaft verpflegen und eine komplette Mahlzeit spendieren.
Im Andenken an Gregor verleiht die katholische Kirche seit 1831 den Gregoriusorden
an Laien als Auszeichnung
für Eifer in der Verteidigung der katholischen Religion
.
Carlo Saraceni: Gregor, um 1610, Galleria Nazionale
d'Arte Antica in Rom 
Noch heute werden einige von Gregors Predigten im Brevier der katholischen Kirche gelesen. Bei der
Kalenderreform Nach Abschluss und im Auftrag des => 2. Vatikanischen Konzils wurde im Jahr 1969 eine Liturgiereform in der römisch-katholischen Kirche durchgeführt; in diesem Rahmen wurden auch Änderungen im Römischen Generalkalender vorgenommen; der erneuerte wurde mit dem 1. Januar 1970 in Kraft gesetzt.
von 1969 verlegte man den katholischen Gedenktag vom Todestag, der in der
Fastenzeit lag, auf den Jahrestag seiner Weihe
zum Bischof von Rom. Nach dem Vorbild
Gregors werden bis heute Gregorianische Messen
für Verstorbene gelesen, das sind 30 tägliche Messen hintereinander.
Kanonisation:
Seit 1295 trägt Gregor den Titel Kirchenlehrer.
Attribute:
TiaraTiara ist die früher bei feierlichen Anlässen getragene Krone des Papstes. Ihr Ursprung liegt in der am byzantinischen Hof getragenen phrygische Mütze, die aus Persien übernommen worden war. Die ersten solchen Hauben wurden im 7. / 8. Jahrhundert vom Papst getragen; im 10. Jahrhundert kam der erste Kronreifen hinzu, Ende des 13. Jahrhunderts der zweite, wohl während des Exils in Avignon der dritte. Die drei aufeinandergetürmten Kronen symbolisieren das Weiheamt, die Rechtssprechungsgewalt und das Lehramt des Papstes oder auch die göttliche Dreieinigkeit. Der bislang letzte Träger der Tiara, Papst Paul VI. verschenkte seine Papstkrone 1964 während des 2. Vatikanischen Konzils zugunsten Armer in der Dritten Welt.,
Buch; Taube, Arme bedienend
Patron
des kirchlichen Schulwesens, der Bergwerke; des Chor- und Choralgesanges; der Gelehrten, Lehrer, Schüler, Studenten,
Sänger, Musiker, Maurer, Knopfmacher; gegen Gicht und Pest
Bauernregeln
(für 12. März): Gregor zeigt dem Bauern an, / dass im Feld er säen kann.
Weht an Gregorius der Wind, / noch 40 Tage windig sind.
Wenn Gregorius sich stellt, / muss der Bauer aufs Feld.
Wenn Gregori fällt, / heißt's die Saat bestellt.
Wenn Gregori grobes Wetter ist, so geht der Fuchs aus der Höhle; ist es schön, so bleibt er noch 14 Tage darinnen.
Am Gregorstag schwimmt das Eis ins Meer.
Um den Tag des St. Gregor, / da kommen auch die Schwalben vor.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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