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Brevier des Martin von Aragon, 15. Jahrhundert, Bibliothèque Nationale de France
in Paris
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Jakobus war der Sohn des Alphäus (Markusevangelium 3, 18). Weitere
Informationen über ihn enthält das Neue Testament nicht, in den Apostellisten
wird er immer gegen Schluss genannt. Er wird in der Tradition der katholischen
Kirche mit dem Herrenbruder
Jakobus,
gleichgesetzt; diese Gleichsetzung ist aber wie auch seine Autorschaft für den
Jakobusbrief im Neuen Testament nicht haltbar.
Meister des Heiligen Franziskus: Jakobus der Jüngere, National Gallery of Art
in Washington
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Jakobus soll als Bischof von Jerusalem eine goldene Platte auf dem Haupt getragen haben. Auch wird erzählt, wie er einen unschuldig Gefangenen auf den Turm seines Gefängnisses steigen ließ und den Turm zur Neigung brachte, damit der Gefangene herabsteigen konnte. Der Überlieferung nach sollte er von der Zinne des Tempels seinen Glauben widerrufen; nach seiner Weigerung wurde er auf Anstiften des Hohenpriesters Hannas durch das Synedrium, den Hohen Rat der Juden, zum Tod verurteilt, von der Mauer des Tempels gestürzt und mit einer Tuchwalker-Stange erschlagen.
Jakobus' Grab wird in der Apostelkirche in Rom verehrt.
Attribute:
Tuchwalker-Stange
Patron
von Dieppe
und Friesland;
der Walker, Gerber, Hutmacher, Krämer, Pastetenbäcker und Konditoren
Bauernregeln:
Phillip und Jakob nass, /
macht dem Bauern großen Spass.
Regen am Phillip-
und Jakobitag deutet ein fruchtbares Jahr an.
An Jacobi heiß und trocken, / kann der Bauersmann frohlocken.
Auf Phillipi und
Jakobi Regen / folgt ein großer Erntesegen.
St. Jakob nimmt hinweg die Not, / bringt erste Frucht und frisches Brot.
Biographisch- Bibliographisches Kirchenlexikon
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