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Statue am Altar der Ermitage St-Thibaut in Marcourt-sur-Ourthe
in Belgien 
Thibault, Sohn eines Grafen von Brie und Champagne, wurde nach einem Aufenthalt in Reims Einsiedler in Pettingen in Luxemburg. Im Anschluss an eine Wallfahrt, die er barfuß zur Jakobus-Wallfahrtsstätte Santiago de Compostela unternommen hatte, und nach Rom blieb er auf dem Rückweg in einem ehemals Salanigo genannten Ort bei Vicenza als Einsiedler. Er wurde 1056 => Kamadulensermönch und lebte in Äußerster Strenge und Armut, der Bischof von Vicenza weihte ihn zum Priester. Schon zu Lebzeiten wurde Thibault als Heiliger verehrt.
Thibault wurde in der Kathedrale in Vicenza bestattet, dann in die Abtei Vangadizza überführt. Thibaults Bruder Arnuld überführte Reliquien in die von ihm geleitete Abtei Ste-Colombe in Sens, 1705 kamen Reliquien nach Provins, 1793 nach Sens. In Frankreich wurden zahlreiche Kirchen nach Thibault benannt.
Kanonisation:
Thibault wurde schon 1073 heiliggesprochen.
Attribute:
als Reiter, als Einsiedler
Patron
von Provins;
der Bauern, Winzer, Gerber und Schuhmacher, Köhler, Gürtelmacher; gegen Fieber,
Gicht, Augenleiden, trockenen Husten, Unfruchtbarkeit, Angstgefühle
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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