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Ökumenisches Heiligenlexikon

Jakobus der Ältere

auch: der Große

Gedenktag katholisch: 25. Juli
Fest
Hochfest in Spanien und im Dom in Innsbruck
Diözesankalender Innsbruck, Eigenfest der Kavallerie im spanischen Militärerzbistum
Fest II. Klasse      Im alten Messbuch entspricht die II. Klasse einem Fest.
Die Feste II. Klasse werden auch in den geprägten Zeiten (Advent, Weihnachtsoktav, Fastenzeit, Osteroktav) gefeiert und verdrängen die Tagesliturgie.

in Russland: 30. April
im mozarabischen      Der mozarabische Ritus, auch „westgotisch” oder „altspanisch” genannt, ist eine Liturgie in der römisch-katholischen Kirche, die sich im 4./5. Jahrhundert auf der Iberischen Halbinsel entwickelt hat und heute noch an einigen Orten in Spanien praktiziert wird. Der Name entstand nach dem Einfall der Mauren im Jahr 711, als die unter maurischer Herrschaft lebenden Christen – die „Mozaraber” – weiter ihren Glauben ausüben durften und damit auch diese Liturgie feierten. Ritus: 30. Dezember
Übertragung der Gebeine: 30. Dezember (Fest im Erzbistum Santiago de Compostela)
Übertragung des Kopfes ins Kloster St-Vaast: 3. Januar
bedacht im Eucharistischen      Die Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi. Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23. Hochgebet I,
im Ambrosianischen      Die Ambrosianische Liturgie entstand im 8. Jahrhundert unter orientalischem Einfluss, sie wird auf Ambrosius von Mailand zurückgeführt, von dem wohl die meisten Texte auch stammen. Sie wird v. a. in der Kirchenprovinz Mailand und im Bistum Lugano benutzt. Karl Borromäus förderte diese Sonderform, im Mittelalter wurde aus ihr auch die Gleichwertigkeit des Mailänder Erzbistums gegenüber Rom abgeleitet. Hochgebet I,
im mozarabischen      Der mozarabische Ritus, auch „westgotisch” oder „altspanisch” genannt, ist eine Liturgie in der römisch-katholischen Kirche, die sich im 4./5. Jahrhundert auf der Iberischen Halbinsel entwickelt hat und heute noch an einigen Orten in Spanien praktiziert wird. Der Name entstand nach dem Einfall der Mauren im Jahr 711, als die unter maurischer Herrschaft lebenden Christen – die „Mozaraber” – weiter ihren Glauben ausüben durften und damit auch diese Liturgie feierten. Hochgebet
und im Keltischen Hochgebet I

Gedenktag evangelisch: 25. Juli

Gedenktag anglikanisch: 25. Juli

Gedenktag orthodox: 30. April, 15. November

Gedenktag armenisch: 21. Februar, 30. April, 25. Dezember, 29. Dezember

Gedenktag koptisch: 12. April, 30. April, 27. September

Gedenktag syrisch-orthodox: 30. April, 1. Mai, 7. Mai, 8. Mai, 27. Dezember, 29. Dezember

Name bedeutet: der Nachgeborene oder: Gott schützt (hebr. - latein.)

Apostel, Märtyrer
* am See Gennesaret in Galiläa, dem heutigem Jam Kinneret in Israel
† um Ostern 43 in Jerusalem in Israel

Kartenskizze Kartenskizze Kartenskizze

Jakobus war der Sohn des Fischers Zebedäus und der Salome sowie der ältere Bruder des Jüngers Johannes, beide gehörten zu den erstberufenen Jüngern. Jesus gab den zwei Brüdern wegen ihres Eifers den Beinamen Boanerges, Donnersöhne (Markusevangelium 3, 17). Jakobus zählte neben seinem Bruder und Petrus zu den drei bevorzugten Jüngern, die bei der Verklärung Jesu und in seiner Todesangst im Garten Getsemani (Markusevangelium 14, 33) dabei waren. Während die Apostelgeschichte vom Wirken Petrus' und Johannes' ausführlich berichtet, wird von Jakobus nur die Hinrichtung durch König Herodes Agrippa I. von Judäa im Jahr 43 - verbunden mit einer Verfolgung anderer Christen - erwähnt (Apostelgeschichte 12, 1 - 2); Jakobus war somit der erste Märtyrer unter den Aposteln. Der Überlieferung zufolge verkündete er zuvor das Evangelium in der Gegend um Samaria - dem heutigen Shomron / as-Samarah - und Jerusalem.

Fra Angelico: Jakobus befreit den Zauberer Hermogenes von den Dämonen, Ausschnitt aus einem Altarbild, 1430, im Kimbell Art Museum in Fort Worth, Texas, USA

Fra Angelico: Jakobus befreit den Zauberer Hermogenes von den Dämonen, Ausschnitt aus einem Altarbild, 1430, im Kimbell Art Museum in Fort Worth in Texas/USA

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Jakobus wurde durch Agrppa I., den zweiten Nachfolger von Pontius Pilatus, hingerichtet. Legenden berichten vom Zauberer Hermogenes, den Jakobus überwand, von Dämonen befreite und dessen Zauberbücher er dann ins Meer werfen ließ. Auf seinem Wege zur Richtstätte heilte Jakobus demnach einen Lahmen und bat den Henker um eine Flasche Wasser, damit er Josias, der ihm den Strick umgelegt hatte und sich ebenfalls auf dem Hinrichtungsplatz bekehrte, taufen könne; auch Josias wurde daraufhin mit Jakobus enthauptet.

In Jerusalem steht die Jakobskirche angeblich an der Stelle seines Martyriums. Im Jahr 70 seien seine Gebeine auf den Berg Horeb/Sinai ins Jakobskloster - das heutige Katharinenkloster - gebracht worden.

In Spanien verbreitet ist die Überlieferung, dass Jakobus dort gleich nach der Himmelfahrt Christi gepredigt und Jünger geworben habe mit der Prophezeiung, dass er nach seinem Tod dort Unzählige bekehren werde. Das Grab soll vergessen worden sein, bis sich Jakobus dem Eremiten Pelayo auf dem so genannten Sternenfeld, spanisch Compostela, offenbarte. 813 wurde dort mit dem Bau eines Wallfahrtszentrums begonnen, am 25. Juli 816 - daher der Gedenktag - wurden Jakobus' Reliquien in der neuen Kirche beigesetzt.

Das ursprünglich von den Mauren erbaute Kastell oberhalb des Dorfes Clavijo, später - erstmals dokumentiert 960 - als Burg der christlichen Herrscher ausgebaut; das große Gebäude im Dorf ist die Jakobus geweihte Kirche aus dem 16./17. Jahrhundert

Das ursprünglich von den Mauren erbaute Kastell oberhalb des Dorfes Clavijo, später - erstmals dokumentiert 960 - als Burg der christlichen Herrscher ausgebaut; das große Gebäude im Dorf ist die Jakobus geweihte Kirche aus dem 16./17. Jahrhundert

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Die Entdeckung des Grabes fiel in eine Zeit, in der sich die nordspanische Kirche mit ihrem Bischof Theodemir gegen die westgotische Kirche von Toledo profilieren wollte, er legte den Grundstein für die Jakobskirche; aus diesem Ort entwickelte sich Santiago de Compostela, das bald zu einem Eckpfeiler des mittelalterlichen Europa wurde. Im Zuge der Reconquista, der Rückeroberung Spaniens von den arabischen Besatzern, fiel Jakobus eine neue Rolle zu: Er galt jetzt als Santiago Matamorus, als berittener Schlachtenhelfer und Maurentöter. In der Schlacht von Clavijo 844 überwand Jakobus demnach, auf dem Pferd voranstürmend, mit den Seinigen die Mauren und führte so König Ramiro von Asturien zum Sieg; die Schlacht sei ausgelöst worden, weil der König sich weigerte, 100 Jungfrauen als Tribut abzugeben. Jakobus soll auch schon in die Schlachten Karls des Großen eingegriffen haben.

Zunächst war Santiago de Compostela ein Wallfahrtsort für Nordspanien; um 930 sind erstmals Wallfahrer aus Süddeutschland, aus der Gegend um den Bodensee, nachgewiesen. Im 11./12. Jahrhundert wurde Santiago - besonders gefördert durch die Reformen von ClunyDie Reformen von Cluny gingen im 10. Jahrhundert aus vom Benediktinerkloster Cluny in Burgund. Ziel war die strenge Beachtung der Benediktinerregel und Vertiefung der Frömmigkeit des einzelnen Mönches sowie eine neue Gewissenhaftigkeit bei der Feier des täglichen Gottesdienstes. Die Klosterwirtschaft sollte selbständig zum Erhalt des Klosters dienen können und die Klöster aus dem Herrschaftsanspruch der weltlichen Herren aber auch der Bischöfe herausgenommen und direkt dem Schutz des Papstes unterstellt werden. - zu einem der größten Wallfahrtszentren des Abendlandes, durch ganz Europa führten feste Wege dorthin. 1078 wurde mit dem Bau der Kathedrale begonnen, die 1128 geweiht wurde und im 18. Jahrhundert ihren barocken Mantel erhielt. 1120 wurde Santiago Sitz eines Erzbischofs. Seit 1122 gilt jedesmal, wenn der Gedenktag auf einen Sonntag fällt, das Jahr als Heiliges - so das Jahr 2010 und wieder im Jahr 2021 - und die Wallfahrer erhalten dann seit dem 15. Jahrhundert vollkommenen Ablass aller Sündenstrafen. Im Heiligen Jahr 2004 wurden zwölf Millionen Besucher gezählt, die durch die Heilige Pforte der Vergebung an der Ostseite der Kathedrale gingen.

Im 12. Jahrhundert wurden die spanischen Traditionen schriftlich fixiert. Es entstanden Pilgerführer und das Liber Sancti Jacobi, Buch des Heiligen Jakobus, mit der Sammlung der Wundergeschichten. Jakobus wurde zum Patron der Reformorden, der Ritter als miles Christi, Soldat Christi und als Maurentöter, schließlich der Pilger und Pilgerwege nach Santiago de Compostela. Seit Ende des 14. Jahrhunderts förderten Jakobus-Bruderschaften die Wallfahrt.

Andere Legenden berichten von der Einkehr eines Ehepaars aus Xanten auf ihrer Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela. Zusammen mit ihrem Sohn machten sie Rast in einem Wirtshaus in Santo Domingo de la Calzada; weil dieser Sohn die ihm angetragene Tochter des Wirtes nicht zur Frau nehmen wollte, steckte der Wirt - oder die Tochter selbst - ihm heimlich einen Silberbecher in den Rucksack, damit er für den angeblichen Diebstahl gehenkt werde. Als dies erfolgte, hielt Jakobus den am Strick Hängenden hoch, damit er unversehrt blieb; die Eltern kamen an die Richtstätte, fanden den Sohn noch lebend und konnten ihn vom Galgen nehmen. Vor dem ob solch eines Wunders ungläubigen Richter flog das Brathuhn vom Teller als Beweis, dass Tote tatsächlich lebendig werden können; der Richter erkannte sein Fehlurteil, nun wurde der betrügerische Wirt gehenkt.

Spanische Darstellungen erzählen ebenfalls zahlreiche Wunder: den Steinblock, der sich von selbst als Sarkophag für Jakobus schloss und den Wagen mit den wilden Rindern, die den Sarkophag an die Stelle fuhren, wo später die Wallfahrtskirche in Compostela gebaut wurde.

Bis ins 15. Jahrhundert zog Santiago de Compostela mehr Pilger an als Rom oder Jerusalem. In Skandinavien nannte man Spanien zu jener Zeit Jakobsland. Die Pilger auf dem Camino, dem Jakobsweg, erhielten am Ziel damals eine Muschel, mit der sie dann ihren Pilgerhut zierten. 1504, nach dem Ende der Reconquista, wurde die Universität gegründet, die heute zu einer der größten in Europa gehört. Ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts verloren die Pilgerfahrten nach Santiago an Bedeutung, im 19. Jahrhundert wurden auch viele der kostenlosen Unterkünfte für Pilger entlang der Wege aufgegeben.

1937 erklärte General Franco, der die Jakobusverehrung nationalistisch instrumentalisierte, den Gedenktag zum spanischen Nationalfeiertag.

Seit den 1970er-Jahren ist die Wallfahrt nach Santiago de Compostela nicht nur als touristisches Erlebnis wieder modern geworden. Viele Menschen unternehmen die Pilgerreise auch auf der Suche nach erlebter Spiritualität oder nach sich selbst zeitaufwändig zu Fuß, per Fahrrad oder auf dem Pferd. Wer wenigstens 100 km zu Fuß oder 200 km mit dem Fahrrad hinter sich gebracht hat, erhält im Pilgerbüro die ersehnte Urkunde; im Jahr 2004 kamen 179.932 neben den jährlich 10 Millionen Touristen als Pilger. Über den Pilgern schwingt zum Schluss mancher Gottesdienste ein riesengroßer Weihrauchkessel durch die Kirche. Der 25. Juli wird als Höhepunkt mit einem großen Feuerwerk begangen.

Der Reliquenschrein in Santiago

Der Reliquienschrein in Santiago

1987 erklärte der Europarat den Jakobsweg zum ersten Europäischen Kulturweg, denn er dokumentiere den Werdegang Europas und sei die idealtypische europäische Route. 1993 nahm die UNESCO den Jakobsweg in Spanien mit 166 Ortschaften und 1800 Bauwerken in die Liste des Weltkulturerbes auf; 1998 wurden auch die vier traditionellen Jakobswege in Frankreich mit 72 Bauwerken in die Liste eingefügt.

Auch der Gedenktag an die angebliche Überführung der Gebeine von Iria Flavia - dem heutigen Padrón - in sein Grab unter der heutigen Kathedrale, der 30. Dezember, wird in Santiago groß gefeiert; der spanische König oder ein von ihm entsandter Vertreter bringt die ofrenda dar, d. h., er drückt den Dank und die Verehrung in einer Rede an den Apostel aus.

Am Jakobstag brachten Bauern die ersten reifen Äpfel zur Segnung, oft war dies ein Markttag. Als billigen Jakob bezeichnet man einen Händler, der an solchen Märkten seine Waren günstig verkauft. In Österreich und Südtirol tragen 11 Orte seinen Namen.

Attribute: als Pilger, als Ritter (Maurentöter), mit Muschel
Patron von Spanien und Innsbruck; der Krieger, Arbeiter, Lastenträger, Seeleute, Hutmacher, Strumpfwirker, Wachszieher, Kettenschmiede, Apotheker und Drogisten; der Pilger und Wallfahrer; für das Wetter, für Gedeihen der Äpfel und Feldfrüchte; gegen Rheumatismus
Bauernregeln: Ist es drei Tage vor Jakobi schön, so wird das Korn dauerhaft.
Um Jakobi heiß und trocken,/kann der Bauersmann frohlocken.
Wenn die Tage um Jakobi sehr sommerlich sind, wird das Weihnachtsfest sehr winterlich.
Jakobi klar und rein,/wird das Christfest frostig sein.
Vom Jakobustag der Vormittag,/das Wetter zu Weihnachten deuten mag.
Gegen Margareten und Jakoben/die stärksten Gewitter toben.
Vor Jakobi eine Rübe, nach Jakobi ein Rübchen.
Ist Jacobus am Ort, ziehn die Störche bald fort.
Wenn Jacobi tagt,/werden die jungen Störche vom Nest gejagt.

Literatur zu Santiago de Compostela

Catholic Encyclopedia

Eine wirklich schöne offizielle Website aus Santiago de Compostela mit sehr guten Informationen zur Geschichte, zu den Pilgerwegen, zu Santiago und der Region Galicien gibt es auf Deutsch und in anderen Sprachen. Hier können Sie auch mit mehreren Webcams das Geschehen in Santiago verfolgen.

In Deutschland gibt es eine umfangreiche und sehr farbige Homepage über Jakobus, Santiago und das gesamte Pilgerwesen, mit vielen interessanten links, ausführlichem, hilfreichem Serviceteil für Interessierte und Pilger und interessanten Berichten vom Jakobsweg.

In der Schweiz informiert Josef Schönauer über Pilgern auf dem Jakobsweg; er organisiert auch selbst Pilgerreisen. Klaus Schäfer bietet auf seiner Homepage interesante und wissenschaftlich fundierte Informationen zu Jakobus und zur Wallfahrt rund um Jakobus, Infos zur Planung und Vorbereitung einer Wallfahrt sowie Berichte von Wallfahrten nach Santiago. Detaillierte und hilfreiche Tipps für eine Wallfahrt in Deutschland gibt Familie Auer auf ihrer Website Pilgern in Deutschland.

Die Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela wird vor allem mit ihrer historischen Entwicklung beschrieben auf der Website des katholischen Internetdienstes.

Acta Sanctorum - Übertragung des Kopfes

Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon

Die Burgruine oberhalb des Dorfes Clavijo kann nach kurzem Fußmarsch besichtigt werden; auf dem Berg gegenüber wurde eine Jakobus geweihte Kapelle erbaut.




Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 00.00.2014
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Hiltgard L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Reclam, Ditzingen 1984
• Sonntag Aktuell, 11. Juli 1999
• http://www.bauernregeln.net/juli.html
• http://www.nachrichten.bistum-wuerzburg.de/bwo/dcms/sites/bistum/service/nachrichten/index.html?f_action=show&f_newsitem_id=36527
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1996
• Chronik-Kalender 2012, Harenberg, Dortmund 2011