Ökumenisches Heiligenlexikon

Adelheid Cini

auch: Alida

Gedenktag katholisch: 28. März

Name bedeutet: von edlem Wesen (althochdt.)

Nonne, Wohltäterin
* 25. Oktober 1838 in Valletta auf Malta
28. März 1885 in Birkirkara, heute Santa Venera auf Malta


Adelheid Cini, geboren als jüngstes von 13 Kindern eines wohlhabenden Pasta-Fabrikanten, wollte schon in jungen Jahren ins 1851 gegründete und Katharina von Alexandria geweihte Kloster der Augustinerinnen in Valletta eintreten, um einer von ihren Eltern geplanten Hochzeit zu entgehen, wurde aber abgewiesen und erteilte nun Katechismusunterricht für Kinder. Nachdem sie zufällig eine junge sizilianische Prostituierte traf, die in wohlhabenderen Kreisen unterwegs war, schloss sie mit dieser Freundschaft und Adelheid überzeugte sie, ihre unsittliche Tätigkeit aufzugeben und mit ihr in ihrem Haus zu leben; dieser Erfolg bewog Adelheid, eine neue missionarische Bewegung unter den zahlreichen verlassenen, verwahrlosten und straffälligen Frauen und Mädchen aus den ärmeren Kreisen zu beginnen und sie eröffnete ihr erstes Heim für unverheiratete Mütter. Nach dem Tod ihres Vaters gründete sie im heutigen Santa Venera - damals noch ein Stadtteil von Birkirkara - das Konservatorium vom Heiligsten Herz Jesu für bedürftigere Mädchen.

Heilgstes Herz Jesu-Kirche des Adelheid-Cini-Institus in Santa Venera auf Malta
Heiligstes Herz Jesu-Kirche des Adelheid-Cini-Institus in Santa Venera auf Malta

Adelheid Cini wurde zunächst auf dem Friedhof in Paola bestattet, 1919 wurden ihre Gebeine in die Heiligstes Herz Jesu-Kirche ihres Instituts in Santa Venera übertragen.

Kanonisation: Der Seligsprechungsprozess für Alida Cini wurde 1910 eingeleitet.





USB-Stick Heiligenlexikon als USB-Stick oder als DVD


Seite zum Ausdruck optimiert

Empfehlung an Freunde senden

Artikel kommentieren / Fehler melden

Suchen bei amazon: Bücher über Adelheid Cini

Wikipedia: Artikel über Adelheid Cini

Fragen? - unsere FAQs antworten!

Im Heiligenlexikon suchen

Impressum - Datenschutzerklärung

Schauen Sie sich zufällige Biografien an:
Theodulus von Kreta
Glaphyra
Hildegundis von Münchaurach
Unser Reise-Blog:
 
Reisen zu den Orten, an denen die
Heiligen lebten und verehrt werden.


      Zum Schutz Ihrer Daten: mit 2 Klicks empfehlen!


Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 23.07.2018

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München, 2001
• Otto Wimmer, Hartmann Melzer: Lexikon der Namen und Heiligen, bearb. u. erg. von Josef Gelmi. Tyrolia, Innsbruck 1988
• https://www.findagrave.com/cgi-bin/fg.cgi?page=gr&GRid=94939970
• http://thechurchinmalta.org/en/posts/1660/st-catherines-monastery
• http://www.malta-canada.com/churches-chapels/Santa-Venera.htm

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint.
Lesen Sie vorher bitte unsere Erläuterungen auf der Seite Warum Werbung und wie sie funktioniert.