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Ökumenisches Heiligenlexikon

Andreas Kim Tae-gon und Gefährten

französischer Name: André
auch: Kum-hai oder Kim-tai-ken

Gedenktag katholisch: 20. September
gebotener Gedenktag
nicht gebotener Gedenktag im Bistum Legnica/Liegnitz: 19. September
Todestag: 16. September

Name bedeutet: der Mannhafte (griech.)

Priester, Märtyrer
* 1821 in Taegon in Korea
† 16. September 1846 in Seoul in Südkorea


Andreas Kim Tae-gon, Sohn einer ehemals vornehmen Familie, die nach ihrer Bekehrung zum damals in Korea strengstens verbotenen Christentum verarmte - sein Vater erlitt 1839 das Martyrium - traf im Alter von 15 Jahren auf den französischen Priester aus dem Pariser Missionsseminar Pierre-Philibert Maubant. Andreas wollte Priester werden, deshalb wurde er zum Studium am Seminar der Pariser Missionare in die damalige portugiesische Kolonie Macau geschickt. Nach dem Opiumkrieg, als er 20 Jahre alt war, versuchte er, französische Missionare illegal nach Korea einzuschleusen, was aber misslang. Er wurde zum Diakon geweiht, kam allein nach Seoul und missionierte selbst in seinem Land. Als Kapitän eines Fischerbootes kam er dann nach Shanghai, wo er 1845 als erster Koreaner zum römisch-katholischen Priester geweiht wurde. Im selben Jahr noch ging er zusammen mit dem Bischof Ferréol und dessen Mitarbeiter Daveluy heimlich in seine Heimat zurück. Nach einem Jahr selbstlosem Wirken in Seoul wurde er beim Versuch, weitere Missionare ins Land zu bringen, gefangen genommen, gefoltert und durch Enthauptung getötet.

Andreas Kims Gebeine ruhen in der Kapelle des Priesterseminars des heutigen Erzbistums Seoul.

Karte von Korea, von André Kim gezeichnet, im Département des Cartes et Plans in der Bibliothèque Nationale de France in Paris
Karte von Korea, von André Kim gezeichnet, im Département des Cartes et Plans in der Bibliothèque Nationale de France in Paris

Zu der Gruppe, die mit Andreas Kim heiliggesprochen wurde, gehören weitere 102 Gefährten:
Paul Chõng von Hasang
Peter Yi Hoyong
Protasius Chong Kukbo
Magdalena Kim Obi
Anna Pak Agi
Agatha Yi Sosa
Agatha Kim Agi
Augustinus Yi Kwang-hon
Barbara Han Agi
Lucia Park Huisun
Damianus Nam Myong-hyog
Petrus Kwon Tugin
Joseph Chang Songjib
Barbara Kim
Barbara Yi
Rosa Kim Nosa
Martha Kim Songim
Teresa Yi Maeim
Anna Kim Changgum
Johannes Baptist Yi Kwangnyol
Magdalena Yi Yonghui
Lucia Kim Nusia
Maria Won Kwiim
Maria Pak Kunagi
Barbara Kwon Hui, Ehefrau von Augustinus Yi Kwang-hon, Mutter von sechs Kindern, † im Alter von 46 Jahren
Johannes Pak Hujae
Barbara Yi Chonghui
Maria Yi Yonhui
Agnes Kim Hyochu
Franziskus Choe Kyonghwan, † 1846
Laurentius-Maria-Joseph Imbert, der erste Bischof in Korea
Peter-Philibert Maubant
Jacques-Honoré Chastan
Augustina Yu Chinkil
Magdalena Ho Kyeim
Sebastian Nam Igwan, * 1780, der 1820 den katholischen Glauben annahm, † 26. September 1839
Kim Iulitta
Agatha Chon Kyonghyob
Karl Cho Shinchol, enthauptet am 1. Februar 1840
Ignatius Kim Chejun
Magdalena Pak Pongson
Perpetua Hong Kimju
Kolumba Kim Hyoim
Lucia Kim Kopchu
Katherina Yi
Magdalena Cho
Peter Yu Taechol
Cäcilia Yu Sosa
Barbara Cho Chungi, Ehefrau von Sebastian Nam Igwan
Magdalena Han Yongi
Peter Choe Changhub
Benedikta Hyong Kyongnyon
Elisabeth Chong Chonghye
Barbara Ko Sun-i, Ehefrau von Augustin Pak Chong-won, † 29. Dezember 1839
Magdalena Yi Yongdok
Teresia Kim
Agatha Yi
Stephan Min Kŭk-ka
Andreas Chong Hwagyong
Paul Ho Hyob
Augustin Pak Chong-won
Peter Hong Pyongju
Magdalena Son Sobyog
Agatha Yi Kyongi
Maria Yi In-dog
Agatha Kwon Chini
Paul Hong Yongju
Johannes Yi Munu
Barbara Choe Yongi, * 1819, Ehefrau von Karl Cho Shinchol, Mutter eines Sohnes, enthauptet am 1. Februar 1840
Antonius Kim Songu
Andreas Kim Taegon
Karl Hyon Songmun
Peter Nam Kyongmun
Laurentius Han Ihyong
Susanna Ri (U Surim)
Joseph Im Chipek
Teresa Kim Imi
Agatha Yi Kannan
Katherina Chong Choryom
Peter Yu Chongnyul
Simeon-François Berneux
Simon-Marie-Justus Ranfer de Bretenières
Peter-Heinrich Dorie
Bernhard-Ludwig Beaulieu
Johannes Baptist Nam Chongsam
Johannes Baptist Chon Changun
Peter Choe Hyong
Markus Chong Uibae
Alexis U Seyong
Maria-Nikolaus-Antonius Daveluy, Bischof
Martin-Lukas Huin
Peter Aumaitre
Joseph Chang Chugi
Lukas Hwang Soktu
Thomas Son Chason
Bartholomäus Chong Munho
Peter Cho Hwaso
Peter Son Sonji
Peter Yi Myongso
Joseph Han Wonso
Peter Chong Wonji
Joseph Cho Yunho
Johannes Yi Yun-il

Kanonisation: Am 5. Juli 1925 sprach Papst Pius XI. Andreas Kim und weitere 78 Märtyrer und Märtyrerinnen aus Korea selig. Am 6. Oktober 1968 ergänzte Papst Paul VI. diese um 24 Gefährten. Alle 103 wurden am 6. Mai 1984 von Papst Johannes Paul II. bei der ersten Feier zur Kanonisation, die nicht in Rom stattfand, in Seoul heiliggesprochen.

Martyrologium Romanum Flori-Legium





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 05.01.2017

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Johannes Madey. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. III, Herzberg 1992
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 7., Herder, Freiburg im Breisgau 1998

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.