Ökumenisches Heiligenlexikon

Anna von Konstantinopel

Mönchsnamen: Euphemianus
auch: vom Berg Olymp

Gedenktag katholisch: 29. Oktober

Gedenktag orthodox: 29. Oktober

Name bedeutet: A: die Begnadete (hebr.)
E: von gutem Ruf (griech.)

Mönch, Einsiedlerin
* um 750 in Konstantinopel, heute Ístanbul in der Türkei
826 (?) daselbst


Anna war die Tochter von Johannes, der Diakon an der Kirche im Blachernen-Palast in Konstantinopel war. Sie wurde schon als Kind Waise und dann von ihrer Großmutter aufgezogen. Nachdem ihr Mann und dann auch die beiden Söhne gestorben waren, verkleidete sich als Mann, gab sich als Eunuch aus, benutzte den Namen Euphemianus und ging als Mönch in ein Kloster am Berg des bithynischen Olymp - dem heutigen Uludağ -, wo schon, der Bruder ihres Vaters Mönch war; dieser hatte als Verteidiger der Verehrung der Ikonen in den Jahren des Bilderaturmes unter Kaiser Leos III. dem Isaurier erlitten, dass ihm die Zunge aus dem Mund herausgeschnitten wurde. Euphemianus hatte Wunderkräfte, viele Menschen strömten zu diesem Kloster und baten um Hilfe; Patriarch Tharasius von Konstantinopel gab dem Kloster deshalb ein großes verlassenes Gebiet nahe Prusa - dem heutigen Bursa, wo das Kloster der Abramiten gegründet werden konnte. Euphemianos wurde jedoch bald gezwungen, das Kloster zu verlassen, weil ein Mönch behauptete, Euphemianos sei eine Frau und kein Eunuch. Sie ließ sich dann zusammen mit den Mönchen Eustathios und Neophytos in einem wilden Gebiet des Olymp nieder. Später kam sie auf Einladung einiger Mönche wieder nach Konstantinopel.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 08.08.2022

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 1. Band: A-D. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler und Franz Joseph Heim, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung, Augsburg, 1858
• https://www.oca.org/saints/lives/2022/10/29/103107-righteous-anna-of-constantinople - abgerufen am 05.08.2022
• https://www.johnsanidopoulos.com/2014/10/saint-anna-new-who-was-renamed.html - abgerufen am 05.08.2022

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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