Ökumenisches Heiligenlexikon

Antonius Migliorati von Amandola

italienischer Name: Antonio

1 Gedenktag katholisch: 25. Januar
im Orden der Augustiner-Eremiten: 29. Januar

Name bedeutet: der vorne Stehende (latein.: aus dem Geschlecht der Antonier)

Ordensmann, Priester
* 17. Januar 1355 in Amandola in Italien
25. Januar 1450 daselbst


Antonius' Aufnahme in den Himmel, wobei für ihn die Krone bereit gehalten wird, Bild in der Kirche Sant'Agostino in Amandola
Antonius' Aufnahme in den Himmel, Bild in der Kirche Sant'Agostino in Amandola

Antonius war Sohn des Bauern Simpliciano Migliorati. Er wollte in die Fußstapfen von Nikolaus von Tolentino treten und schloss sich deshalb den Augustiner-Eremiten in deren Kloster an der Kirche Sant'Agostino in Amandola an. Nach Ablegung der Gelübde und Abschluss der Ausbildung wurde er um 1380 zum Priester geweiht. Ab etwa 1385 wirkte er für zwölf Jahre in Tolentino an der Basilika di San Nicola als Sakristan, dann in der Gegend um Bari als Prediger. Nach der Rückkehr nach Amandola wurde er Prior seines Konvents und begann mit dem Bau einer neuen Kirche.

Antonius erweckt ein totes Kind zum Leben, Bild in der Kirche Sant'Agostino in Amandola
Antonius erweckt ein totes Kind zum Leben, Bild in der Kirche Sant'Agostino in Amandola
Antonius rettet ein vom Turm stürzendes Kind, Bild in der Kirche Sant'Agostino in Amandola
Antonius rettet ein vom Turm stürzendes Kind, Bild in der Kirche Sant'Agostino in Amandola

Antonius wurde schon bald nach seinem Tod verehrt. 1453 wurden seine unverwesten Gebeine in die neue Kirche in Amandola übertragen, 1641 in einen schmuckvollen Holzsarg und 1897 in einen Marmorsarg umgebettet, 1899 seine Gebeine gekrönt.

Kanonisation: Antonius wurde am 11. Juli 1759 durch Papst Clemens XIII. seliggesprochen.

Liegefigur in der Kirche Sant'Agostino in Amandola
Liegefigur in der Kirche Sant'Agostino in Amandola

Die Kirche Sant'Agostino in Amandola ist täglich von 8 Uhr bis 12 Uhr und von 16 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. (2023)





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 16.06.2023

Quellen:
• https://www.katolsk.no/biografier/historisk/aamandol - abgerufen am 16.06.2023
• https://it.wikipedia.org/wiki/Antonio_Migliorati - abgerufen am 16.06.2023
• https://www.santiebeati.it/dettaglio/90147 - abgerufen am 16.06.2023

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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