Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint.
Lesen Sie vorher bitte unsere Erläuterungen auf der Seite Warum Werbung und wie sie funktioniert.


 


Ökumenisches Heiligenlexikon

Antonius Rewera

polnischer Name: Antoni

Gedenktag katholisch: 1. Oktober
nicht gebotener Gedenktag im Erzbistum München-Freising: 12. Juni
in Polen als Märtyrer der deutschen Besatzung 1939 bis 1945: 12. Juni

Name bedeutet: der vorne Stehende (latein.: aus dem Geschlecht der Antonier)

Priester, Tertiar, Kanoniker, Märtyrer
* 6. Januar 1869 in Samborzec bei Sandomierz in Polen
† 1. Oktober 1942 in Dachau in Bayern


Antonius Rewera
Antonius Rewera

Antonius war der Sohn von Wawrzyniec Rewera und seiner Frau Rozalia geb. Sapielak. Er besuchte das Gymnasium in Sandomierz, anschließend das dortige Höhere Priesterseminar und ab 1889 die Theologische Akademie in St. Petersburg, die er 1993 als Monsignore abschloss. Nach dem Empfang der Priesterweihe arbeitete er als Professor und stellvertretender Direktor des Seminars in Sandomierz, dann als Pfarrer an St. Joseph in Sandomierz. Gerühmt wurden seine Demut, seine Wahrheitsliebe und seine große Güte. Er wurde zum Erzdiakon ernannt, Direktor des Seminars, Delegierter im Vorstand des Dritten Ordens der Franziskaner, Ehrenkanoniker und schließlich Dekan des Domkapitels, zudem gründete er die Kongregation der Töchter des heiligen Franziskus, dem Engelgleichen.

Im März 1942 wurde der 73-jährige zusammen mit seinem Bruder Kasimir von der Gestapo der deutschen Besatzer verhaftet. Während der Anhörungen gestand er, dass er eine Untergrundzeitung gelesen hatte; ich konnte nicht lügen, erklärte er später seinen Mitgefangenen. Er wurde im Konzentrationslager in Auschwitz - dem heutigen Oświęcim - eingesperrt und dort im Straßenbau eingesetzt. Weil er an Typhus erkrankt war und eine nicht heilende Wunde am Bein hatte, wurde er ins Konzentrationslager nach Dachau verlegt. Dort starb er an Erschöpfung. Sein Leichnam wurde im Krematorium verbrannt.

Kanonisation: Antonius Rewera wurde am 13. Juni 1999 durch Papst Johannes Paul II. zusammen mit weiteren 107 polnischen Märtyrern des Nationalsozialismus seliggesprochen.





DVD Heiligenlexikon als DVD oder USB-Stick als USB-Stick


Seite zum Ausdruck optimiert

Empfehlung an Freunde senden

Artikel kommentieren/Fehler melden

Suchen bei amazon: Bücher über Antonius Rewera

Wikipedia: Artikel über Antonius Rewera

Fragen? - unsere FAQs antworten!

Im Heiligenlexikon suchen

Impressum

Schauen Sie sich zufällige Biografien an:
Ammonas
Andreas
Amos


        Für Ihren Datenschutz: mit 2 Klicks empfehlen!

Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 20.10.2017

Quellen:
• https://pl.wikipedia.org/wiki/Antoni_Rewera
• Monika Neudert, www.selige-kzdachau.de mit Dank an Klemens Hogen-Ostlender, E-Mail vom 28. September 2017

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.