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Ökumenisches Heiligenlexikon

Barbara Pfister

Gedenktag katholisch: 9. März

Name bedeutet: die Fremde (griech.)

Mystikerin
* 1. September 1867 in Wattenheim bei Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz
† 9. März 1909 in Speyer in Rheinland-Pfalz


Barbara Pfister im Alter von 30 Jahren, Foto von Domkapitular Friedrich Molz
Barbara Pfister im Alter von 30 Jahren, Foto von Domkapitular Friedrich Molz

Barbara Pfister, Tochter des Schreiners Balthasar Pfister und der Margaretha geb. Maltry, hatte schon als Kind Visionen von Szenen aus dem Leben Jesu. 1883 trat sie ins Kloster der Dominikanerinnen in Speyer ein. Nach dem Empfang der EucharistieDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi. Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23. fiel sie gelegentlich in Ohnmacht, wurde deshalb nach einem Vierteljahr wieder aus dem Kloster entlassen und arbeitete dann als Haushaltshilfe in Speyer. Am 30. Juni 1890 traten erstmals die fünf Wundmale Christi sowie die Abzeichen der Dornenkrone sichtbar an ihrem Körper auf. Polizeiliche und medizinische Untersuchungen konnten keinen Betrug feststellen. Barbara ertrug geduldig Angriffe und Verleumdungen. In der Passionszeit und am == Fest der Dornenkrönung, das damals in der Diözese Speyer noch gefeiert wurde, musste Barbara besonders viele Schmerzen ertragen.

Ab 1896 lebte Barbara Pfister bei den Barmherzigen Schwestern in der Engelsgasse in Speyer. Domkapitular Friedrich Molz, ihr Seelenführer, zeichnete ihre Visionen auf und veröffentlichte 1928 ihre Biografie.

Barbara Pfister gehört zu den wenigen, die in Deutschland Visionen aus dem Leben Jesu hatten und zugleich - wissenschaftlich untersucht und dokumentiert - sichtbare Stigmata trugen. Trotz fehlender Seligsprechung gibt es bis heute Pilger an ihrem Grab auf dem Friedhof in Speyer.

Kanonisation: Das Bistum Speyer berief 1938 eine Kommission, um Zeugenaussagen, Berichte und Gebetserhörungen zu sammeln. Durch die NS-Zeit und den Zweiten Weltkrieg unterblieben weitere Schritte zur Seligsprechung, später wurde der Prozess nicht mehr wieder aufgenommen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 31.10.2016

Quellen:
• https://de.wikipedia.org/wiki/Barbara_Pfister

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.