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Ökumenisches Heiligenlexikon

Bernhard von Vienne

auch: Barnard, Bernardus
französischer Name: Barnard

Gedenktag katholisch: 22. Januar

Name bedeutet: der Bärenstarke (althochdt.)

Erzbischof von Vienne
* um 778 in der Gegend um Lyon (?) in Frankreich
23. Januar 842 in Romans-sur-Isère in Frankreich


Statue in der Stiftskirche in Romans-sur-Isère
Statue in der Stiftskirche in Romans-sur-Isère

Bernhard enstammte einer wohlhabenden adeligen Familie, war verheiratet und Offizier unter Karl dem Großen. Nach dem Tod seiner Eltern teilte er seinen Besitz in je ein Drittel für die Kirche, für die Armen und für seine Kinder und trat in den Benediktinerorden ein. Er wurde 805 Abt seines Klosters und 810 Erzbischof von Vienne. Die Gründung des Klosters im Jahr 837 und damit der Stadt Romans-sur-Isère geht auf ihn zurück; für die Kirche des Klosters stiftete er die Reliquien der Märtyrer == Severinus, Exuperius und Felicianus aus Vienne. Auch die Gründung des Klosters in Ambronay ist Bernhards Verdienst.

824 nahm Bernhard an der SynodeSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. in Paris teil, wo eine Einigung mit der Ostkirche über die Frage der Ikonenverehrung erzielt werden sollte. Zusammen mit anderen Bischöfen verfasste er eine Abhandlung üer das Zusammenleben von Juden und Christen.

In den Streitigkeiten von König Ludwig dem Frommen mit seinen Söhnen war Bernhard als Ratgeber tätig, konnte sich aber nicht durchsetzen und wurde 835 seines Amtes enthoben. Nach Jahren im Exil wurde er 839 begnadigt und kehrte in seine Diözese zurück.

Barnard starb in seinem Kloster in Romans-sur-Isère und wurde dort bestattet. Nach dessen Zerstörung 860 sind die Gebeine verschollen, das Grab wird unter der heutigen Sakristei vermutet.

Die unter Bernhard erbaute Kirche in Romans-sur-Isère wurde 860 von den Normannen zerstört, ab 920 wurde eine neue Kircher errichtet, die nach einem Konflikt 932 durch den Erzbischof von Vienne in Brand gesteckt wurde. Später im 10. Jahrhundert wurde an der Stelle des Benediktinerkloster ein Chorherrenstift gegründet; von 1031 bis zur Aufhebung des Stiftes in der Französischen Revolution war der Erzbischof von Vienne immer zugleich Abt in Romans.

Patron der Landarbeiter

Catholic Encyclopedia

Die Stiftskirche in Romans-sur-Isère ist sonntags bis freitags von 15 Uhr bis 18 Uhr, montags bis freitags auch von 10 Uhr bis 12 Uhr geöffnet; auch für Führungen zum Preis von 4 € steht in diesen Zeiten der Aufseher zur Verfügung. (2014)
Die Kathedrale in Vienne ist täglich von 8.30 Uhr bis 17 Uhr (im Sommer bis 18 Uhr) geöffnet. (2014)





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 02.08.2018

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• http://www.newadvent.org/cathen/02496a.htm
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 1. Herder, Freiburg im Breisgau 1993
• Infotafeln in der Stiftskirche in Romans-sur-Isère

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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