Ökumenisches Heiligenlexikon

Bartholomäus Cerveri

italienischer Name: Bartolomeo

Gedenktag katholisch: 21. April
nicht gebotener Gedenktag im Dominikanerorden: 3. Februar

Name bedeutet: Sohn des Furchenziehers (hebr.)

Ordensmann, Priester, Märtyrer
* 1420 in Savigliano im Piemont in Italien
21. April 1466 in Cervere bei Bra Cuneo in Italien


Fresko
Fresko

Bartholomäus, Sohn einer Adelsfamilie, studierte an der Universität in Turin und trat dort dann im Kloster an San Domenico in den Dominikanerorden ein; 1445 wurde er zum Priester geweiht. Er setzte sein Studium der Theologie an der Universität von Turin fort und schloss 1452 als Doktor und zugleich mit der Lizenz zum Universitätsdozenten ab. Zweimal wurde er zum Prior des Klosters in Savigliano gewählt, dessen Kirche er vergrößern ließ. Schon 1451 wurde er zum Inquisitor für Piemont und Ligurien ernannt. Nachdem er im April 1466 erfahren hatte, dass es in Cervere - dem Ort, der einst seiner Familie den Namen gab - Waldenser gab, beschloss er, dorthin zu gehen. Kurz vor dem Ort wurden er und seine beiden Begleiter - an der Stelle der 1494 dort errichteten Kapelle - von fünf Männern umzingelt; Bartholomäus wurde mit Speerschlägen in den Bauch getötet.

Erst vier Monate später wagten es die Dominikaner aus Savigliano, Bartholomäus' Leichnam aus der Kirche in Cervere in ihr Kloster zu holen. Nach der Aufhebung des Klosters kamen die Gebeine 1802 in die Pfarrkirche nach Cervere zurück.

Kanonisation: Papst Pius IX. bestätigte am 22. September 1853 die Verehrung von Bartholomäus.
Patron gegen Blitze und Hagel





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 04.08.2022

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 1. Band: A-D. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler und Franz Joseph Heim, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung, Augsburg, 1858
• http://www.santiebeati.it/dettaglio/90756 - abgerufen am 03.08.2022
• http://www.comune.cervere.cn.it/Home/Guida-al-paese?IDDettaglio=19223 - abgerufen am 03.08.2022

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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