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Ökumenisches Heiligenlexikon

Bertharius von Montecassino

auch: Betharius

Gedenktag katholisch: 22. Oktober
für die Gefährten: 4. September

Name bedeutet: der Glänzende (althochdt. - latein.)

Abt auf dem Montecassino, Märtyrer
* um 810 in Italien
† 22. Oktober 883 im Kloster Montecassino in Italien


Bertharius stammte wohl aus einer Adelsfamilie der Langobarden. Er war Ordensmann im Kloster Montecassino und wurde 856 zum 19. Abt gewählt. Um das Kloster vor den Sarazenen zu schützen, die damals marodierend durch Unteritalien zogen, befestigte er das Kloster auf dem Berg und gründete im Tal eine Stadt - das spätere San Germano und heutige Cassino. Er erreichte die rechtliche Eigenständigkeit für sein Kloster, konnte zahlreiche Erwerbungen machen, eine neue Klosterzelle in Teano gründen und pflegte gute Beziehungen zu Kaiser Ludwig II., der ihn unterstützte, sowie mit der Stadt Capua.

Bertharius förderte das Klosterleben durch ein überarbeitetes Regelwerk, war ein bedeutender Dichter und Schriftsteller - auch medizinischer Werke - und förderte das künstlerische Wirken auf dem Montecassino. Bei einem Sarazenen-Überfall wurde er zuasmmen mit mehreren Mönchen in der Kirche in dem von ihm gegründeten Ort Cassino erschlagen.

Kanonisation: Bertharius' Verehrung wurde 1727 von Papst von Benedikt XIII. approbiert.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 16.08.2016
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 2. Herder, Freiburg im Breisgau 1994
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XVIII, Herzberg 2001