Ökumenisches Heiligenlexikon

Catuldus von Tarent

auch: Cathuldus, Cataldus
italienischer Name: Cataldo

Gedenktag katholisch: 10. Mai

Name bedeutet: der in der Schlacht Mächtige (gälisch)

Abt in Lismore (?), Bischof von Tarent
* in Irland
8. März 685 (?) in Tarent in Apulien in Italien


Der Überlieferung zufolge wurde Catuldus nach dem Tod seiner Eltern Mönch im Kloster in Lismore unter Abt Carthago, wo er 637 zum Priester geweiht wurde und Carthago im Amt des Abtes nachfolgte. Nach seiner Weihe zum Bischof 670 unternahm er 679/680 eine Pilgerreise ins Heilige Land, kam - aufgrund einer Vision Christi am Heiligen Grab - auf der Rückreise nach Tarent, um dort auf Befehl Christi das Evangelium neu zu verbreiten und wurde dann Bischof der Stadt.

Bild, 18. Jahrhundert, im Kloster San Pasquale Baylon in Tarent
Bild, 18. Jahrhundert, im Kloster San Pasquale Baylon in Tarent Foto: José Luiz Bernardes Ribeiro

Beim Bau der neuen Kathedrale in Tarent fand man um 700 in einem Marmorsarkophag ein Brustkreuz mit der Inschrift Catuldus. Später wurde ihm die Buchstaben Ra und Chau zugefügt und dies auf einen irischen Ortsnamen gedeutet. Das Grab in der Kirche San Giovanni in Galilea wurde durch die Sarazenen zerstört und ging verloren, 1094 wurde der Sarg bei den Arbeiten zur Wiederherstellung der Kirche und Erweiterung zur Kathedrale wiedergefunden und die neue Kathedrale ihm geweiht. 1382 wurde die erste Fassung der Legende aufgeschrieben.

San Cataldo bei Caltanissetta auf Sizilien ist ebenso wie die angebliche Landungsstelle auf der Anreise aus dem Heiligen Land, der Ortsteil San Cataldo von Lecce, nach Cataldus benannt.

Patron von Tarent und San Cataldo bei Caltanissetta





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 19.04.2017

Quellen:
• Charlotte Bretscher-Gisinger, Thomas Meier (Hg.): Lexikon des Mittelalters. CD-ROM-Ausgabe J.B. Metzler, Stuttgart / Weimar 2000
• https://it.wikipedia.org/wiki/San_Cataldo

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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