Christopher Wharton
Gedenktag katholisch: 28. März
als Märtyrer von Douai: 29. Oktober
Name bedeutet: der Christusträger (griechisch)
Christopher Wharton war der zweite Sohn der anglikanischen Familie von Sir Thomas Wharton von Wharton und Agnes geb. Warcop und der jüngere Bruder von Thomas Wharton, dem späzeren 1. Baron von Wharton. Er studierte am Trinity College in Oxford, schloss 1564 als Master ab und wirkte dort dann als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Während seiner Zeit in Oxford konvertierte er zum Katholizismus. 1583 trat er ein ins Englische Kolleg - untergebracht im damaligen Hôtel de Bourgogne - in Reims und wurde 1584 zum Priester geweiht. Nach weiteren Studien ging er 1586 zusammen mit Eduard Burden als verdeckt lebender Missionar nach England zurück. 1598 wurde er während der Verfolgungen unter Königin Elisabeth I. von dem Höfling, Finanzspekulanten und Landbesitzer Stephen Proctor im Ripley Castle der Witwe Eleanor Hunt verhaftet und in der Burg in York eingesperrt. 1600 wurde er zusammen mit Eleanor Hunt vor Gericht gestellt und wegen Hochverrats verurteilt. Er weigerte sich, dem katholischen Glauben abzuschwören und deshalb hingerichtet.
Christopher Whartons abgetrennter Kopf wurde an einem der Stadttore von York ausgestellt, dann von Katholiken gerettet und nach Knaresborough in North Yorkshire in Sicherheit gebracht. Später gelangte er in die Obhut der - 2025 aufgelösten - Abtei Downside in Radstock - einem Ortsteil von Stratton-on-the-Fosse in Somerset. 2025 kam die Reliquie in die Märtyrerkapelle der Kathedrale von Leeds.
Kanonisation:
Christopher Wharton wurde am 22. November 1987 als einer der 85 Märtyrer von England,
Schottland und Wales durch Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 02.01.2026
Quellen:
• https://catholicsaints.info/blessed-christopher-wharton - abgerufen am 02.01.2026
• https://www.santiebeati.it/dettaglio/47580 - abgerufen am 02.01.2026
• https://en.wikipedia.org/wiki/Christopher_Wharton - abgerufen am 02.01.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
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https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.