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Ökumenisches Heiligenlexikon

Clara Fey

Gedenktag katholisch: 8. Mai

Name bedeutet: die Leuchtende (latein.)

Ordensgründerin
* 11. April 1815 in Aachen in Nordrhein-Westfalen
† 8. Mai 1894 in Simpelveld in den Niederlanden


Clara Fey, Tochter eines Fabrikanten, besuchte die Töchterschule in ihrer Heimatstadt, wo ihre Lehrerin Luise Hensel ihr religiöses und caritatives Engagement weckte. 1837 gründete Clara Fey in Aachen eine Schule für verwahrloste Mädchen und widmete sich ab 1844 zusammen mit weiteren Helferinnen der Versorgung armer Kinder. 1848 rief sie die Kongregation der Schwestern vom Armen Kinde Jesus zur Erziehung und Unterweisung armer Kinder ins Leben, die sie als Generaloberin leitete. Kinderhorte und Waisenhäuser entstanden, dazu Heimstätten für Beamtinnen und Ausbildungsstätten für schulentlassene Mädchen. 1863 gab es schon 19 Häuser des Ordens. Im Kulturkampf musste Clara ihre Niederlassungen und das Mutterhaus auflösen, letzteres wurde 1878 über die Grenze nach Simpelveld in den Niederlanden verlegt.

Clara Fey starb im Ruf der Heiligkeit. Der hatte sein Mutterhaus bis 2012 in Simpelveld, dann wurden die Generalleitung sowie Claras Gebeine wieder ins ehemalige Mutterhaus in der Jakobstraße in Aachen übertragen. 2017 gab es etwa 450 Schwestern der Kongregation in Deutschland, Österreich, Belgien, Spanien, Frankreich, England, Lettland, Luxemburg, in den Niederlanden, in Kolumbien, Peru und Indonesien. Sie arbeiten in Kindergärten und Schulen, in der Gemeinde- und Familienpastoral, mit Migranten, Arbeits- und Obdachlosen, in Gesundheitszentren und Armenküchen.

Kanonisation: Der Seligsprechungsprozess wurde 1916 auf diözesaner Ebene, 1958 beim Vatikan eingeleitet. Am 5. Mai 2018 wurde die Seligsprechung im Dom in Aachen durch Kardinal Angelo Amato im Auftrag von Papst Franziskus vollzogen.

  Die Schwestern vom Armen Kinde Jesus haben eine sehr informative und gut gemachte Homepage zur Geschichte und zum Wirken der Kongregation - auch in Englisch, Spanisch und Französisch - und stellen auch das Leben von Clara Fey dar.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 05.05.2018

Quellen:
• Friedrich-Wilhelm Bautz. In: Friedrich-Wilhelm Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. II, Hamm 1990
• http://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2018-02/aachen-clara-fey-seligsprechung-deutschland.html

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.