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Ökumenisches Heiligenlexikon

Clelia Barbieri

Gedenktag katholisch: 13. Juli
Hochfest bei den Kleinsten Schwestern der Schmerzensmutter
gebotener Gedenktag im Erzbistum Bologna und im Servitenorden
gebotener Gedenktag im Paulanerorden: 6. Mai

Name bedeutet: aus dem Geschlecht des albanischen Königs Cloelius (latein.)

Ordensgründerin
* 13. Februar 1847 in Budrie di San Giovanni in Persiceto bei Bologna in Italien
† 13. Juli 1870 in Bologna in Italien


Clelia Barbieris Vater starb, als sie acht Jahre alt war, sie wuchs danach in bitterer Armut auf, konnte nicht einmal ihre Volksschulausbildung beenden. Die gute Erziehung ihrer Mutter, die vornehmer Abstammung war und ihren armen Mann aus Liebe geheiratet hatte, glich die mangelnde Bildung aus. Unter der geistlichen Leitung eines Priesters verschrieb sie schon in jungen Jahren ihr Leben dem immerwährenden Gebet. Ihrer Mutter half sie im Haushalt, daneben lehrte sie den Kindern der Pfarrei den Katechismus. 1868 begann sie mit drei Gefährtinnen ein gemeinsames Leben in einem kleinen Haus in der Nähe der Pfarrkirche - der Beginn der Kongregation der kleinen Schwestern der Schmerzensmutter mit der Aufgabe der Unterweisung von Kindern armer Eltern und der Fürsorge für Arme und Kranke. Gut zwei Jahre später starb sie, ausgezehrt von Tuberkulose, nachdem sie die Gnade der Stigmatisierung als höchsten Grad der mystischen Erfahrung erfahren hatte.

Das einzige erhaltene Schriftstück aus ihrer Hand ist ein Brief an Jesus vom Januar 1869:

Jesus, mein Bräutigam, ich möchte dir das schreiben, um es immer im Gedächtnis zu haben. Große Gnaden hat Gott mir heute geschenkt. Ich war in der Kirche und wohnte der Messe bei, als ich einen starken Anstoß verspürte, der mich antrieb, meinen Willen in allen Dingen abzutöten, um dem Herrn immer mehr gefallen zu können. Und ich fühlte den Willen, es zu tun, aber ich hatte nicht die Kraft dazu. Du siehst, o großer Gott, den entschlossenen Willen, dich zu lieben, und ich möchte dir nie mißfallen. Aber mein Elend ist so groß, dass ich dich immer beleidige. Herr öffne dein Herz und sende das Feuer deiner Liebe, um mein Herz zu entflammen und mein Herz brennen zu lassen. Als Antwort lässt Clelia Jesus sprechen: Du kannst nicht wissen, vielgeliebte Tochter, wie sehr ich dich liebe, wie sehr ich dir zugetan bin, wie brennend ich wünsche, dass die Heiligkeit in dir leuchte. Hab also Mut, kämpfe weiter, denn alles wird gut gehen. Wenn du zu leiden haben wirst, dann vertraue dich meinem Herzen an. Ich werde dir in der Kraft Gottes Ruhe schenken!

Clelia Barbieris Kongregation wurde später in den Servitenorden eingegliedert.

Kanonisation: Clelia wurde am 27. Oktober 1968 von Papst Paul VI. selig- und am 9. April 1989 von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 18.01.2018

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• C. S., Brief vom 27. August 2005
• Provinzialat der Tiroler Servitenprovinz (Hg.): Serviten. Die Heiligen und Seligen des Ordens. Selbstverlag der Serviten, Innsbruck 2011
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 2. Herder, Freiburg im Breisgau 1994

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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